Bundesliga lacht über Hertha-Keeper Burchert

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Tragische Figur des 8. Spieltags: Hertha-Keeper Sascha Burchert.

Berlin - Über diese Tore spricht (und lacht) die ganze Fußball-Bundesliga: Leidtragender ist Hertha-Keeper Sascha Burchert. Mit zwei missglückten Kopfball-Paraden kassierte er zwei Tore - in nur 100 Sekunden.

Diesen Einstand wird Trainer Friedhelm Funkel wohl nie mehr vergessen: Nicht nur, dass sein neuer Verein, Hertha BSC, mit 1:3 gegen den Hamburger SV verloren hat, alle drei Gegentreffer verschuldeten seine Spieler selbst.

Nach dem Eigentor von Kaka (24.) folgten die zwei wohl kuriosesten Tore der Bundesliga-Geschichte. Das Video gab es auf youtube zu sehen - mittlerweile hat die Deutsche Fußball-Liga (DFL) dafür gesorgt, dass das Video aus Gründen des Urheberrechtsanspruchs der DFL nicht mehr gezeigt werden darf.

Nachdem sich BSC-Keeper Ochs in der 33. Minute verletzte, kam Sascha Burchert ins Tor. Der 19-Jährige erlebte dann die schwärzesten Minuten seiner jungen Karriere. Hamburg schlägt einen langen Ball in Richtung Hertha-Strafraum. Burchert sprintet aus seinem Kasten und köpft außerhalb des 16ers das Leder weg - direkt vor die Füße von Jarolim. Der HSV-Spieler nimmt das Geschenk dankend an und schießt aus rund 36 Metern ins leere Tore.

Nackte Tatsachen im Fußballstadion

Bilder

Kopfschütteln bei den Hertha-Spielern auf dem Platz, Verzweiflung und Gelächter auf der Tribüne im Stadion.

Doch nur 100 Sekunden später wiederholte sich der Fußball-Wahnsinn: Hoher Ball, Burchert läuft und köpft - diesmal direkt auf Zé Roberto. Dieser versenkt den Ball aus 44 Metern im vereinsamten Hertha-Tor.

len

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