Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rassismus-Vorwürfe

DFB-Gericht reduziert Strafmaß für Erdmann

Dennis Erdmann
+
Die Sperre für Saarbrücken-Spieler Dennis Erdmann wurde vom DFB-Bundesgericht verkürzt.

Die Sperre für Drittliga-Spieler Dennis Erdmann vom 1. FC Saarbrücken wegen Rassismus-Vorwürfen ist vom DFB-Bundesgericht verkürzt worden.

Frankfurt/M. - In der Berufungsverhandlung am Mittwoch in Frankfurt/Main änderte das Gremium das Strafmaß für den 30-Jährigen. Die noch bis Ende der ursprünglichen Sperre am 25. Oktober ausstehenden zwei Spiele wurden bis zum Ende der laufenden Saison auf Bewährung ausgesetzt. Erdmann hat bereits fünf Spiele aussetzen müssen. Zudem wurde die Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro gestrichen, wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte.

Einen entsprechenden Antrag auf Änderung des Strafmaßes hatte der DFB-Kontrollausschuss gestellt. Erdmanns Club Saarbrücken hatte Einspruch gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts eingelegt. Erdmann soll in der Partie der Saarländer am 25. August gegen den 1. FC Magdeburg mehrere Gegenspieler rassistisch beleidigt haben, wie Zeugen des sachsen-anhaltischen Clubs versicherten. Der Abwehrspieler wies die Anschuldigungen mehrfach zurück.

Erdmanns Anwalt Horst Kletke erklärte nach DFB-Angaben in der Verhandlung, dass die eingelegte Berufung auf das Strafmaß beschränkt sei. Der Spieler habe zwar die ihm unterstellten Äußerungen nicht getätigt, aber wenn es zu Missverständnissen gekommen sei, dann täte dies Erdmann leid. „Strafmildernd hat das Bundesgericht trotz der schwerwiegenden Vorfälle berücksichtigt, dass den 13 Zeugen durch dieses fiktive Geständnis die erneute Vernehmung und Belastung erspart blieb“, erklärte der Vorsitzende Richter Achim Späth. Das Urteil des Bundesgerichts ist bindend. dpa

Kommentare