+++ Eilmeldung +++

Urteil

Salafistenprediger Sven Lau muss fünfeineinhalb Jahre in Haft

Salafistenprediger Sven Lau muss fünfeineinhalb Jahre in Haft

Bundestrainer: "Bin nicht blauäugig"

DFB plant neuen Löw-Vertrag bis Freitag

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die Zeit drängt nicht, aber die Vertragsverlängerung von Bundestrainer Joachim Löw befindet sich auf einem guten Weg.

Köln - Möglichst schon bis zum nächsten Wochenende soll die Vertragsverlängerung mit Joachim Löw unter Dach und Fach sein. Löw denke, "dass wir nicht so weit voneinander entfernt sind."

"Mir macht es Spaß, wenn die WM gut läuft, ich bin gerne bereit, es nochmal zwei Jahre zu machen", erklärte der Bundestrainer im ZDF-Sportstudio. Eine Garantie sieht Löw für den Fall einer unerwarteten WM-Pleite in dem neuen Vertrag nicht: "Da sind wir nicht blauäugig." Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) plant, den Deal am Freitag in der Verbandszentrale in Frankfurt zu verkünden.

Löw weiß aber auch, dass er unabhängig von einem neuen Vertrag am WM-Ausscheiden in Brasilien gemessen wird. "Wenn man so ausscheidet wie Holland bei der letzten EM und nach der Vorrunde ohne Sieg nach Hause fährt, dann sind wir uns wohl alle im Klaren darüber, dass es dann eine Veränderung geben muss - von meiner Seite aus und von der Verbandsseite", sagte Löw dem "Express" (Sonntag): "Aber an solche Dinge denke ich derzeit nicht." Ob es in dem neuen Kontrakt eine Ausstiegsklausel gibt, dazu äußerte sich der Freiburger nicht.

Die Eckdaten der Bundestrainer-Ära Jogi Löw

Die Eckdaten der Bundestrainer-Ära Jogi Löw

Bis zum letzten WM-Ausscheidungsspiel am Dienstag in Schweden liegt das Thema noch auf Eis. "Wenn die Qualifikation dann vorbei ist, dann werden wir auch sagen, wie es weitergeht", erklärte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach am Wochenende. Auch Manager Oliver Bierhoff und Torwartcoach Andreas Köpke sollen bis zur nächsten EM in Frankreich bleiben. "Es gibt ja auch noch andere Entscheidungen, Hansi Flick wird möglicherweise Sportdirektor", sagte Löw: "Wir werden uns nach Schweden ein, zwei Tage zurückziehen und überlegen, was sind die nächsten Schritte. Ich denke, dass wir nicht so weit voneinander entfernt sind."

dpa

Zurück zur Übersicht: Fußball

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser