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Früherer Nationalspieler

Erwin Kostedde zu Rassismus: „Die Hautfarbe, die trennt“

Erwin Kostedde
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Erwin Kostedde war Deutschlands erster schwarzer Nationalspieler.

Frankfurt/Main (dpa) - Der frühere Stürmer Erwin Kostedde sieht keinen grundlegenden Wandel des Rassismus im Fußball und der Gesellschaft.

„Es ist geblieben wie früher. Das ist eine harte Aussage“, sagte der Sohn eines amerikanischen Besatzungssoldaten und einer Deutschen der Deutschen Presse-Agentur. „Es hat sich etwas gewandelt, aber man darf in Deutschland, in Frankreich oder Amerika keine andere Hautfarbe haben. Die Hautfarbe, die trennt.“

Erwin Kostedde, Deutschlands erster schwarzer Nationalspieler, hat auch in seiner Karriere als Fußball-Bundesligaspieler in den 1960er, 1970er und 1980er Jahren Diskriminierung erfahren. „In Deutschland darf man keinen Fehler machen, nicht mit meiner Hautfarbe. Dann ist man raus“, sagte der ehemalige Stürmer, der am Freitag (21.5.) seinen 75. Geburtstag feiert. „Wenn ich einen Fehler gemacht habe, war es doppelt so schwer. Das lag an der Hautfarbe. Das war kein Spaß und ist kein Spaß.“

© dpa-infocom, dpa:210516-99-623093/3

Porträt von Erwin Kostedde auf dfb.de

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