Rettig zeigt sich offen

Bald neue Abstimmung über Tor-Technik?

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Andreas Rettig.

Frankfurt/Main - Die umstrittene Entscheidung von Berlin könnte zu einer Rolle rückwärts beim Thema Torlinientechnik führen.

Nach dem nicht anerkannten Treffer von Borussia Dortmund im DFB-Pokalfinale gegen Bayern München (0:2 n. V.) hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) eine erneute Abstimmung unter den Profivereinen über die Einführung der Technik in Aussicht gestellt.

„Wenn es der Wunsch der Klubs ist, steht einer erneuten Abstimmung über die Einführung einer Torlinien-Technologie nichts im Wege. Die DFL selbst war und ist bei diesem Thema bestens vorbereitet“, sagte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig am Montag.

Erst vor zwei Monaten hatten sich die 36 deutschen Profiklubs mehrheitlich gegen die Einführung jener technischen Hilfe für die Schiedsrichter ausgesprochen. Der Hauptgrund waren die hohen Kosten. Nun geraten die Skeptiker wie Vorstandsboss Heribert Bruchhagen von Eintracht Frankfurt unter Druck.

„Die Bundesligavereine haben dagegen gestimmt und solange das so ist, werden wir vom DFB nichts anderes machen“, betonte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Er selbst sei aber für die Torlinientechnik. Auch Liga-Präsident Reinhard Rauball erklärte, dass die Notwendigkeit der Torlinientechnik seit dem Pokalfinale „sicherlich nicht geringer geworden“ sei.

sid

Bilder des DFB-Pokal-Finales

Bilder des DFB-Pokal-Finales

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