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Bayern-Chef für Veränderung

Transfers: Jetzt spricht Rummenigge

Karl-Heinz Rummenigge fordert eine Verkürzung der Transferperiode. Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images/FC Bayern München
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Karl-Heinz Rummenigge fordert eine Verkürzung der Transferperiode. Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images/FC Bayern München

München - Nach dem Wechsel-Trubel der vergangenen Wochen fordert Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge eine Verkürzung der Transferperiode.

«Ich fände es völlig ausreichend, wenn die Transferperiode acht Wochen dauert und schon am 31. Juli endet. Der Markt sollte schließen, bevor die Ligen starten», sagte Rummenigge in einem Interview der «Süddeutsche Zeitung». «Diese Stimmen gibt's auch international», meinte der Bayern-Vorstand.

Die Debatte um eine Verkürzung der Transferperiode sei schon ziemlich tief geführt worden. «Ich habe den Eindruck, dass eine große Mehrheit eine Verkürzung befürwortet. Ich befürworte das auch - wie übrigens auch Uefa-Präsident Michel Platini.»

In der gerade zu Ende gegangenen Transferperiode hatte die englische Premier League mit Ausgaben von rund 1,185 Milliarden Euro in neue Spieler einen Rekord aufgestellt. Die englische Elite-Liga hat damit nach Berechnungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte dreimal soviel investiert wie die Bundesliga. «Wir haben erst die Spitze des Eisbergs gesehen», sagte Rummenigge.

In England trete der neue Fernsehvertrag mit einem Volumen von 2,3 Milliarden Euro jährlich erst ab der Saison 2016/2017 in Kraft. «Die Transfer-Tsunami-Welle wird an Gewalt und Höhe noch einmal zunehmen», vermutet der Bayern-Chef.

«Die Bundesliga muss beim neuen Fernsehvertrag auf wesentlich bessere Zahlen kommen als aktuell», sagte Rummenigge. «Schön wäre, wenn es der DFL mit Unterstützung der Bundesliga gelänge, aus 500 Millionen eine Einskomma-X zu machen», gab Rummenigge der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die Verhandlungen mit auf den Weg.

dpa

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