Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

"Er kann Menschen zusammenbringen"

Rummenigge plädiert für Platini als FIFA-Präsident

Karl-Heinz Rummenigge
+
Karl-Heinz Rummenigge.

München - Wer wird neuer FIFA-Präsident? Bayern-Vorstand Rummenigge votiert klar für Michel Platini. Dieser könne die Fußball-Welt womöglich wieder einen.

Karl-Heinz Rummenigge wirbt für die Wahl von UEFA-Chef Michel Platini zum nächsten FIFA-Präsidenten. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München und Vorsitzende der Europäischen Club-Vereinigung ECA würde dem 60 Jahre alten Franzosen am ehesten zutrauen, als Nachfolger des Schweizers Joseph Blatter den Fußball-Weltverband aus seiner tiefen Krise herauszuführen. Platini verfüge über eine spezielle Gabe, begründete Rummenigge sein Votum für den Präsidenten der Europäischen Fußball-Union (UEFA). „Er kann Menschen zusammenbringen.“

Im aktuellen Problem-Zustand der FIFA geht es für Rummenigge vor allem darum, wieder Vertrauen herzustellen. „Man hat von außen den Eindruck, die FIFA ist zerstritten. Es herrschen unglaubliche Egoismen. Europa hat andere Interessen als Afrika, Afrika andere als Asien, Asien andere als Südamerika“, sagte der Bayern-Chef, der an diesem Freitag seinen 60. Geburtstag feiert, in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

„Ich würde Michel zutrauen, die Fußballwelt wieder zu einen. Er wird Reformen einleiten müssen, aber der erste Schritt muss sein, dass er Präsident wird“, erklärte Rummenigge. Der 79-jährige Blatter hatte im Zuge des FIFA-Korruptionsskandals im Mai nur wenige Tage nach seiner Wiederwahl seinen Rückzug von der Spitze des Verbandes angekündigt.

Blatters Nachfolger wird am 26. Februar 2016 gewählt. Neben Platini haben bislang Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien und der Südkoreaner Chung Mong Joon ihre Kandidatur angekündigt.

Rummenigge würde Platini bei einem Aufstieg des Franzosen zum Chef des Weltverbandes allerdings nicht als UEFA-Präsident beerben wollen. „Nein, nein, überhaupt nicht“, sagte der Bayern-Chef, der an diesem Freitag 60 Jahre alt wird: „Ich strebe definitiv keine Verbandskarriere an.“ Rummenigge gehört als einer von zwei ECA-Vertretern seit kurzem dem Exekutivkomitee der UEFA an.

dpa

Kommentare