FC Bayern bestätigt gespräche

Bahnt sich der Mega-Transfer an? Uli Hoeneß will Leroy Sané

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Hier noch im Zweikampf - bald Mitspieler? Robert Lewandowski und Leroy Sane
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München - Seit mehreren Wochen brodelt die Gerüchteküche: Der FC Bayern soll sich mit dem englischen Fußballmeister Manchester City über einen möglichen Wechsel von Leroy Sané unterhalten haben. Nun feuert ausgerechnet Präsident Hoeneß das Thema erneut an.

Update, 17.45 Uhr: Hoeneß bestätigt Interesse

"Wir beschäftigen uns mit der Personalie", sagte der Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters, wie die "Süddeutsche Zeitung" auf ihrer Homepage berichtete. Und wer Hoeneß kennt, weiß diese Worte einzuschätzen. Der Stürmer steht noch bei Manchester City unter Vertrag. Dort aber sei Trainer Pep Guardiola bereit, den 23-Jährigen abzugeben. Das hatte zuletzt der "Kicker" berichtet und spekuliert, eine Verpflichtung des Jungstars könne damit etwas günstiger werden.

Denn astronomische Summen will Hoeneß nicht ausgeben, wie er jüngst nach der Meisterfeier unterstrich: "Wir sind hier nicht beim Monopoly, sondern wir sind ein Fußballverein. Wir haben mit 80 Millionen für Lucas Hernández eine Grenze mal erreicht. Ich glaube nicht, dass die bei weiteren Transfers überschritten wird."

Leroy Sane passt perfekt in das Anforderungsprofil der Bayern: Jung, schnell, offensivstark und deutscher Nationalspieler.

Ob Sané für weniger Geld zu haben ist, ist fraglich. Manche Experten beziffern den Marktwert des einstigen Schalkers auf bis zu 100 Millionen Euro. Rein fußballerisch könnte er in den Kader passen, weil Franck Ribéry und Arjen Robben als langjährige Stammspieler auf Sanés bevorzugter Position auf der Außenbahn den Verein verlassen.

Erstmeldung:

Leroy Sané ist wieder in den Fokus des FC Bayern gerückt. Der Fußball-Nationalspieler, der vor seinem Wechsel vom FC Schalke 04 zu Manchester City 2016 schon einmal mit dem deutschen Rekordchampion in Verbindung stand, ist laut "Kicker" ein Kandidat für den Umbruch bei den Münchnern.

Nach dem Ende der Ära von Franck Ribéry und Arjen Robben wäre der 23-Jährige ein leistungsstarker Nachfolger für den linken Flügel. Das sieht auch der Bundesliga-Torschützenkönig Robert Lewandowski so. 

„Das ist ein Super-Spieler mit großen Qualitäten und großem Potential. Das ist ein Spieler, der uns direkt nach oben bringen kann, die Mannschaft verbessert", zitiert bild.de den Polen. 

Umbruch der Bayern

Die Bayern haben den Umbruch bereits eingeleitet und drei Spieler für die neue Saison verpflichtet.

Stuttgarts Weltmeister Benjamin Pavard (22) und HSV-Talent Jann Fiete Arp (19) sind schon seit geraumer Zeit fix. Auch Weltmeister Lucas Hernandez (23) von Atlético Madrid war den Bayern tatsächlich die Rekordablöse von 85 Millionen Euro wert.

Lewy mit Ansage: "ich weiß, da kommt noch was, das ist sicher"

Nach dem Gewinn der Meisterschaft machte Bayern-Präsident Uli Hoeneß allerdings deutlich, dass der Umbruch im Kader noch nicht beendet ist – in die Größenordnung von Rekordtransfer Lucas Hernández (23) soll aber nicht mehr vorgestoßen werden. "Wir sind hier nicht beim Monopoly, sondern wir sind ein Fußballverein. Wir haben mit 80 Millionen eine Grenze mal erreicht. Ich glaube nicht, dass die bei weiteren Transfers überschritten wird", sagte der Präsident nach dem 5:1 gegen Eintracht Frankfurt.

Aber auch hier wagt Stürmer Rober Lewandowski eine gewagte These: "Das Transferfenster ist ja noch gar nicht auf, zwei Spieler haben wir schon – ich weiß, da kommt noch was, das ist sicher. Bayern hat das letzte Wort noch nicht gesprochen bei Transfers.“

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