Bayern-Star jetzt stärker und gelassener

Boateng kehrt als Sieger zurück

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Jerome Boateng beim Abflug nach Manchester

Manchester - Als ruhmreicher Champions-League-Sieger kehrte Jerome Boateng nach Manchester zurück. Der Bayern-Star wird immer besser - und zeigt sich rückblickend selbstkritisch.

 „Ich freue mich, dass ich wieder hier sein kann. Ich hatte ein schönes Jahr in Manchester, habe viele Freunde gewonnen und habe auch noch Kontakt“, schilderte der 25-Jährige ein paar Gedanken kurz vor dem „Treffen mit alten Freunden“ am Mittwochabend. Beim Abschlusstraining im fast leeren Etihad Stadion durfte er schon einmal wieder an dem Ort Fußballluft schnuppern, an dem er zwischen den Stationen Hamburger SV und FC Bayern für ein Jahr auflief.

Nach monatelangem Transferpoker zahlten die Münchner im Sommer 2011 zwar nicht den von Manchester City aufgerufenen „Mondpreis“ (Rummenigge) für den Nationalverteidiger. Aber immerhin mehr als 13 Millionen Euro. Im ersten Jahr war Boateng schon Stammspieler im Münchner Ensemble, doch erst in der zweiten Saison wurde er richtig stark. „Ich denke, dass ich von Jahr zu Jahr Schritte nach vorne gemacht habe“, betonte der Mann mit der ruhigen Stimme.

„Anlagen auf Weltklasse-Niveau“, bescheinigte Sportvorstand Matthias Sammer dem Defensiv-Akteur wiederholt. Boateng ist groß, schnell, zweikampfstark. Dazu besitzt er für einen Verteidiger eine feine Technik, die ihn lange, präzise Pässe schlagen lässt. Wie etwa beim 2:1-Siegtreffer im Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund mit seinem Freistoß vom Mittelkreis aus.

Neben Trainer Jupp Heynckes stärkte Sammer den Innenverteidiger auch, als dieser wegen einer unnötigen Roten Karte in der Königsklassen-Gruppenphase vor einem Jahr wiederholt öffentlich gerügt wurde. Das passte damals ins Bild des leichtsinnigen Spielers, dem immer mal wieder ein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen konnte.

„Durch die vielen Spiele, besonders in der Champions League, bin ich einfach ruhiger am Ball geworden. Ich vertraue mehr meinen Fähigkeiten und setze mich selbst nicht mehr so unter Druck“, schildert Boateng seinen Reifeprozess. „Ich war oft zu verkrampft und wollte zu viel. Ich wollte immer zu schnell den Ball wiedergewinnen - und dann sind mir dumme Fouls passiert. Das hat sich geändert.“

Neue FC-Bayern-Dienstwagen: Wer welches Auto fährt

Neue FC-Bayern-Dienstwagen 2013/2014: Wer welches Auto fährt

FC Bayern München Autos 2013/14
Die Bayern-Stars haben am 2. August 2013 in Ingolstadt ihre neuen Audi-Dienstwagen für die Saison 2013/2014 in Empfang genommen. © dpa
FC Bayern München Autos 2013/14
Dafür reisten die Bayern-Stars mit dem ICE nach Ingolstadt. Javi Martinez und Thiago Alcantara hatten ihren Spaß © FC Bayern Facebook
FC Bayern München Autos 2013/14
Thomas Müller in seinem neuen Auto, Farbe "Caribicblau" © dpa
FC Bayern München Autos 2013/14
Schick schick © dpa
FC Bayern München Autos 2013/14
Thiago posiert © dpa
FC Bayern München Autos 2013/14
Das Wetter spielte auch mit © dpa
FC Bayern München Autos 2013/14
Bitte lächeln! © dpa
Einige wie Philipp Lahm suchten sich stärkere Autos aus, andere (vor allem die Youngster und Ergänzungsspieler) verzichteten auf allzuviele PS. © dpa
Wer suchte sich welchen aus? Klicken Sie sich durch. Anmerkung: Die Fotos zeigen nicht die tatsächlichen Farben, die sich die Bayern-Stars ausgesucht haben, aber die korrekten Modelle. In manchen Fällen handelt es sich um ähnliche Modelle aus der selben Serie. © dpa
FC Bayern München Spieler
David Alaba © AFP
Xherdan Shaqiri: S8 4.0 TFSI quattro tiptronic (520 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Holger Badstuber © AFP
Thiago Alcantara: RS 5 Coupé 4.2 FSI quattro S tronic (450 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Jerome Boateng © AFP
FC Bayern München Spieler
Diego Contento © AFP
Diego Contento: A5 Sportback 3.0 TDI quattro S tronic (245 PS, Farbe: Gletscherweiß Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Dante © AFP
FC Bayern München Spieler
Mario Götze © AFP
Daniel van Buyten: Q7 4.2 TDI quattro tiptronic (340 PS, Farbe: Daytonagrau Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Pep Guardiola © AFP
FC Bayern München Spieler
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FC Bayern München Spieler
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Toni Kroos: S6 4.0 TFSI quattro S tronic (420 PS, Farbe: Havannaschwarz Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Philipp Lahm © AFP
Philipp Lahm: S6 Avant 4.0 TFSI quattro S tronic (420 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Mario Mandzukic © AFP
FC Bayern München Spieler
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Thomas Müller: SQ5 3.0 TDI quattro tiptronic (313 PS, Farbe: Caribicblau Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Manuel Neuer: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic (560 PS, Farbe: Pantherschwarz Kristalleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Lukas Raeder: S5 Coupé 3.0 TFSI quattro S tronic (333 PS, Farbe: Monsungrau Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Rafinha: Q5 3.0 TDI quattro S tronic (245 PS, Farbe: Ibisweiß) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Patrick Weihrauch © AFP
Patrick Weihrauch: A5 Coupé 3.0 TDI quattro (245) S tronic (245 PS, Farbe: Gletscherweiß Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern München Spieler
Mitchell Weiser © AFP
Mitchell Weiser: A3 Ambition 2.0 TDI quattro 6-Gang (150 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)

Die gesunkene Fehlerquote und die verringerte Zahl seiner Grätschen würdigt auch Bundestrainer Joachim Löw: Anstelle des Dortmunders Mats Hummels durfte Boateng in den jüngsten Länderspielen im Abwehrzentrum ran. „Ich hatte das Gefühl, dass Jerome Boateng aufgrund seiner Spiele in den letzten Wochen und Monaten bei den Bayern diese Chance verdient hatte“, lobte der Bundestrainer die stetigen Fortschritte des Bayern-Profis.

Musste Boateng bei Löw in der Vergangenheit immer wieder als Außenverteidiger aushelfen, so ist er nun auf dem besten Wege, sich in der Mitte für Brasilien zu empfehlen. „Mein Ziel ist es, bei der Weltmeisterschaft innen zu spielen“, hob der Abwehrspieler hervor.

Nach dem langfristigen Ausfall seines Bayern-Kollegen Holger Badstuber, der gerade zum vierten Mal am rechten Knie operiert worden ist und dabei ein neues Kreuzband eingesetzt bekam, sind Hummels, Arsenal-Profi Per Mertesacker und der Schalker Benedikt Höwedes die derzeit größten Konkurrenten von Boateng im Abwehrzentrum.

Das Vertrauen durch Pep Guardiola hebt das Leistungsniveau des gereiften Boateng weiter. „Ich fühle mich superwohl hier beim FC Bayern, dem für mich besten Verein der Welt“, schwärmte der 25-Jährige. Sein Vertrag in München ist bis 2015 datiert. An einer Verlängerung sollen beide Seiten interessiert sein. „Bayern hat mich in einer Phase geholt, in der ich am Knie verletzt war. Das zeigt schon, welches Vertrauen der Verein in mich gesetzt hat.“

Auch öffentlich werden die Boateng-Brüder, die vor eineinhalb Wochen im Spiel FC Schalke gegen FC Bayern erstmal seit der WM 2010 gegeneinander spielten, viel positiver wahrgenommen als vor Jahren. „Ich nehme es auf jeden Fall so wahr, dass es besser geworden ist“, erklärte der gebürtige Berliner. Nur eine, wenn auch nicht ganz ernst gemeinte Kritik, musste er jüngst vor dem Familien-Duell einstecken. „Am meisten stört mich seine Frisur, die ist aus den 60er Jahren, glaub' ich“, witzelte Halbbruder Kevin-Prince.

dpa

FIFA 14: So sehen die Bayern-Stars im Spiel und in Echt aus

FIFA 14: So sehen die Bayern-Stars im Spiel und in Echt aus

Fußball-Gamer verschanzen sich derzeit wieder vor der heimischen Konsole oder dem PC. Denn: FIFA 14 ist erschienen. © Electronic Arts
Das ist... © Screenshot: Fifa 14
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