Bericht der Bild

Wegen Gnabrys Ausstiegsklausel: Jetzt spricht Werder

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Wie lange wird Serge Gnabry noch das Trikot von Werder Bremen tragen?

Bremen - Serge Gnabry ist der Top-Zugang von Werder Bremen in dieser Saison. Der 21-Jährige ist wichtigster Leistungsträger bei den Hanseaten und hat sich an der Weser zum Nationalspieler entwickelt. Jetzt wurde bekannt, dass er eine Ausstiegsklausel haben soll.

Fußball-Bundesligist Werder Bremen dürfte seinen Jung-Nationalspieler Serge Gnabry kaum über das Saisonende hinaus halten können. Wie die Bild berichtet, hat sich der 21-Jährige in seinen bis 2020 laufenden Vertrag bei den Hanseaten hineinschreiben lassen, gegen eine Ablösesumme von acht Millionen Euro vorzeitig aussteigen zu können.

Der offensive Mittelfeldspieler war Ende August vom FC Arsenal aus London zu den Norddeutschen gewechselt. Zuvor hatte Gnabry als Torschützenkönig des olympischen Fußball-Turniers in Rio de Janeiro für Schlagzeilen gesorgt, die deutsche Mannschaft hatte in Brasilien die Silbermedaille gewonnen. In der Liga traf der gebürtige Stuttgarter für den Tabellen-15. in 15 Spielen siebenmal. Angeblich soll der FC Bayern starkes Interesse an einer Verpflichtung des 21-Jährigen haben.

Bremen macht sich keine Sorgen über schnellen Abgang

Werder wollte den Bericht vom Freitag weder bestätigen noch dementieren. „Wir kommentieren Vertragsinhalte generell nicht“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Sportchef Frank Baumann macht sich indes keine Sorgen über einen schnellen Abgang von Gnabry. „Wir haben in den letzten Wochen bereits häufiger betont, dass es für Serge im Sommer mehrere Gründe gab, sich für Werder zu entscheiden. An diesen Gründen hat sich auch oder gerade wegen der guten Entwicklung und Leistung von ihm erstmal wenig bis nichts verändert. Unabhängig davon, ob es eine Ausstiegsklausel gibt oder nicht“, sagte Baumann der Syker Kreiszeitung (Freitag).

Gnabry war im Sommer für rund fünf Millionen Euro vom FC Arsenal nach Bremen gekommen und dort auf Anhieb Leistungsträger geworden.

SID/dpa

Zurück zur Übersicht: FC Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser