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Bayern-Boss

Rummenigge: Irre Transfer-Summen "kaum noch verständlich"

Rummenigge FC Bayern München
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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge wurde als Vorsitzender der europäischen Klub-Vereinigung ECA wiedergewählt.

Genf - Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge kritisiert irre Transfer-Summen: Die jüngste Explosion der Ablösesummen und Gehälter sei für den Fan „kaum noch verständlich und rational zu vermitteln“.

Der als Vorsitzender der europäischen Klub-Vereinigung ECA wiedergewählte Rummenigge plädiert für eine Verkürzung der Sommer-Transferperiode im Fußball „Diese Diskussion sollte man führen. Ich hoffe, dass wir eine Lösung finden, dass in der Zukunft vielleicht der Transfermarkt geschlossen ist, wenn die Saison beginnt“, sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München bei Sky Sport News HD.

Beispielhaft nannte er den Fall des Belgiers Kevin De Bruyne. Der 24-Jährige war nach wochenlangem Hickhack erst am 30. August von DFB-Pokalsieger VfL Wolfsburg für 75 Millionen Euro zu Manchester City gewechselt. „Man hat gemerkt, der Junge hat den Kopf nicht ganz frei, weil er eben dieses große Angebot aus Manchester hatte. Das ist natürlich für Klubs und für Trainer nicht ganz so einfach zu händeln“, erklärte der 59-Jährige.

Als Wurzel der Hysterie auf dem Transfermarkt sieht Rummenigge dabei das Bosman-Urteil aus dem Jahr 1995, durch das Spieler bei Ablauf eines Vertrags ablösefrei wurden: „Ich möchte daran erinnern, dass die ganzen Summen und Explosionen im Transferbereich und im Gehaltsbereich durch Bosman hervorgerufen wurden. Ich glaube, darauf sollte man nicht stolz sein, sondern das ist ein Problem.“

Für die Zukunft hofft Rummenigge, „dass sich jetzt nicht die ganzen Transferregeln noch mal verschärfen“. Die jüngste Explosion der Ablösesummen und Gehälter sei für den Fan „kaum noch verständlich und rational zu vermitteln“. Man könne „das Rad auch überdrehen“, mahnte der Bayern-Boss.

sid

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