Ihm droht wohl ein strenger Richter

Bericht: Anklage gegen Hoeneß noch im Sommer

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Uli Hoeneß droht ein öffentlicher Prozess.

München - Bayern-Präsident Uli Hoeneß soll nach Zeitungsinformationen wegen Steuerhinterziehung noch in diesem Sommer angeklagt werden. Der Richter gilt als besonders streng.

Die "Bild" berichtet, dass die Staatsanwaltschaft noch in diesem Sommer Anklage wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe gegen den Bayern-Präsidenten erheben will. Sollte diese Anklage dann vom Gericht als zulässig gewertet werden, müsste sich Hoeneß in einem öffentlichen Prozess verteidigen.

Das Blatt berichtet außerdem, dass Hoeneß in diesem Fall mit einem strengen Richter rechnen müsse: Der Vorsitzende der 5. Wirtschafts- und Steuerstrafkammer des Landgerichts München II heißt Rupert Heindl und gilt nach Angaben der "Bild" als "knalhart". So hat er beispielsweise eine 75-jährige Frau für drei Jahre ins Gefängnis gesteckt, nachdem diese jemanden um 250.000 Euro betrogen hatte.

Im Fall von Hoeneß handelt es sich um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe, die Rede ist von 3,2 Millionen Euro. Der Bayern-Präsident hatte sich zwar zwei Mal selbst angezeigt, die erste Selbstanzeige war allerdings unvollständig gewesen, die zweite kam zu spät.

Steuer-Affäre Hoeneß - eine Chronologie

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TV-Anwalt Sewariuon Kirkitadse sagte zur "Bild": In der Regel kommt man bei einem Schaden von über eine Million nicht mehr an einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung vorbei. Das muss in jedem Einzelfall geprüft werden."

wi/tz-online/redro24

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