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Gleich drei Leute vom Vizemeister

FC Bayern: Wer kam? Wer ging? - Der Transfersommer der Münchener in der Zusammenfassung

Julian Nagelsmann kam als kostspieliger neuer Bayern-Trainer vom RB Leipzig
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Julian Nagelsmann kam als kostspieliger neuer Bayern-Trainer vom RB Leipzig

Selten war eine Transferperiode so ereignisreich wie diese. Einige der namhaftesten Spieler überhaupt wechselten den Verein, unter ihnen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Doch auch beim FC Bayern München hat sich einiges getan.

München - In einer solch turbulenten Transferperiode wie dieser kann der eine oder andere Transfer schon Mal untergehen. Vor allem wenn sich die Meldungen über Wechsel von absoluten Hochkarätern überschlagen. Für diejenigen, die den Transfersommer des FC Bayern Münchens nur mit einem Auge verfolgen konnten, folgt daher nochmal eine kleine Zusammenfassung, um trotzdem auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Trainer

Der erste nennenswerte Wechsel ist gleich ein geschichtsträchtiger. Hansi Flick hat die Bayern gen DFB verlassen und leitet nun offiziell die Deutsche Fußballnationalmannschaft. Sein Ersatz ist Julian Nagelsmann, der die Bayern - und das ist das Geschichtsträchtige - einen Haufen Geld gekostet hat. Die Ablöse an RB Leipzig für den neuen Coach soll je nach Erfolgsboni zwischen 15 und 25 Millionen Euro liegen. So viel Geld zahlte bisher noch kein Klub für einen Trainer.

Torwart

Auf der Torhüter-Position wird Alexander Nübel nach Monaco ausgeliehen, um unter Ex-Bayern-Coach Niko Kovac Spielpraxis zu sammeln. Gleiches gilt für den Nachwuchsmann Ron-Thorben Hoffmann - er darf sein Glück in Sunderland probieren. Ein Altbekannter kehrt dafür zurück - Sven Ulreich schließt sich dem FC Bayern ablösefrei vom HSV an.

Abwehr

In der Verteidigung hat der Rekordmeister prominente Abgänge zu verzeichnen. Gleich drei verdiente Spieler, die dem FCB jahrelang treu gedient haben und maßgeblich am Erfolg der letzten Jahre beteiligt waren, gehen ablösefrei. Während es David Alaba zu Real Madrid zieht, hat Jerome Boateng in Olympique Lyon in letzter Sekunde seinen neuen Arbeitgeber gefunden. Javi Martínez geht währenddessen nach Katar. Auch der junge Chris Richards verlässt den Verein zwischenzeitlich. Wie letzte Saison auch schon, wird das US-Talent an die TSG Hoffenheim ausgeliehen.

Neu im Verein ist vor allem der namhafteste Neuzugang der Münchener Dayot Upamecano. Etwa 42 Millionen Euro haben die Bayern an Vizemeister RB Leipzig für den neuen Abwehrchef und Alaba-Ersatz überwiesen. Zudem kommt der 23-jährige Brite Omar Richards und das ohne Ablöse vom englischen Zweitligisten FC Reading. Richards gilt als sogenannte Wundertüte und auf ihm liegt definitiv ein Augenmerk.

Mittelfeld

In der Zentrale der Münchener hat sich kaum etwas getan. Unter anderem weil mit Kimmich und Goretzka die Achse klar gesetzt ist - auch für die Zukunft. Mit Kimmich konnte man den Vertrag daher auch bereits verlängern und auch die Verhandlungen über einen neuen Kontrakt mit Leon Goretzka laufen auf Hochtouren. Lediglich Adrian Fein wird an den Liga-Kontrahenten Greuther Fürth ausgeliehen.

Mit Marcel Sabitzer konnten die Bayern einen weiteren Top-Transfer eintüten. Das dritte Mal kommt er vom Vizemeister aus Leipzig. Rund 15 Millionen Euro kostet der Österreicher und soll auf der zentraloffensiven Position den Konkurrenzkampf ankurbeln. Sabitzer galt als absoluter Wunschspieler von Neu-Coach Nagelsmann. Auch Michael Cuisance kommt von seiner Leihe an Olympique Marseille zurück. Wie er sich bei den Münchenern einfügen kann, wird auch eine spannende Frage für die Zukunft sein.

Angriff

Joshua Zirkzee verlässt den FC Bayern erneut leihweise. Dieses Mal zieht es das niederländische Sturmtalent nach Belgien zum RSC Anderlecht. Ansonsten hat sich im Sturm kaum etwas getan. Allerdings gibt es dafür auch kaum Bedarf. Mit Weltfußballer Robert Lewandowski ist die Zentrale eindeutig besetzt und auch auf dem Flügel tummelt sich mit Gnarby, Sané, Coman und Youngster Musiala bereits eine stattliche Auswahl.

Nicht vollzogene Transfers

Corentin Tolisso war ein Kandidat, der den Rekordmeister eigentlich unbedingt verlassen sollte. Seit Jahren schafft es der Franzose in München nicht sein volles Potenzial abzurufen, im Mittelfeld konnte er sich nie nachhaltig durchsetzten und wenn er einmal spielte, verletzte er sich schnell. Obwohl es an möglichen Abnehmern für Tolisso nicht haperte, kam ein Transfer dennoch nicht zu Stande. Zudem wurde mehrfach ein Interesse der Bayern an den beiden Gladbachern Matthias Ginter und Jonas Hofmann laut. Von den beiden deutschen Nationalspielern wechselt allerdings in diesem Sommer noch keiner zu den Münchener.

Bilanz

Den Trainer, den Abwehrchef und den Kapitän von RB Leipzig konnte der FCB zu sich lotsen. Drei verdiente Spieler gehen dafür ablösefrei. Dazu kommen eine Hand voll Leihen und ein paar Leihrückkehrer. Einnahmen haben die München damit keine gemacht. Die Ausgaben für Spieler liegen bei fast 60 Millionen Euro, für den Coach kommt nochmal eine ordentliche Summe hinzu. Damit schreiben die Bayern auf jeden Fall ein dickes Minus in die Transferbücher. Ob sich die Kosten lohnen, werden die kommenden Wochen zeigen.

nt

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