Hasan Salihamidzic vs. Fredi Bobic

Kovac-Streit: Kommt es am Montag zum großen Eklat?

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München/Frankfurt - Niko Kovac wird neuer Trainer beim FC Bayern. Das kam letzte Woche raus. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe sorgte für Ärger bei der Eintracht. Kommt es deswegen nun am Montag zum Eklat?

Denn da treffen sich Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic und sein Frankfurter Pendant Fredi Bobic bei einer der regelmäßig stattfindenden Manager-Tagungen in der DFL-Zentrale in Frankfurt. Da stellt sich natürlich die Frage, ob sich die beiden Parteien versöhnen oder ob es stattdessen noch mehr Ärger gibt?

Salihamidzic wiegelte im Vorfeld ab. "Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Fredi. Wir sehen uns am Montag bei der Tagung sowieso, aber vielleicht telefonieren wir auch schon davor", sagte er unserem Partnerportal tz.de. Zugleich verteidigte Salihamidizic das Vorgehen der Bayern. "Wir haben uns überhaupt nichts vorzuwerfen. Wir haben uns völlig professionell verhalten." Die wütende Reaktion aus Frankfurt ("unprofessionell und respektlos") kam für den 41-Jährigen deshalb überraschend: "Ich kann die Enttäuschung verstehen, die Wortwahl nicht."

Ob diese Aussagen dabei helfen, die Wogen zu glätten, darf bezweifelt werden. Hinzu kommt, dass am 28. April in der Liga auch noch das direkte Duell in der Liga zwischen Bayern und Frankfurt ansteht. Bayern steht als Meister fest, doch für die Eintracht könnte es im Kampf um die Champions League dabei um alles gehen. "Der Niko ist Profi genug. Er wird seine Arbeit genauso weitermachen und wird versuchen, das Optimale rauszuholen. Das belastet ihn auch nicht mehr, glaube ich", sagte Salihamidizic zu den offensichtlichen Störfeuern.

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