Direkt nach dem Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real

Flitzer attackiert Ribéry - Bayern droht UEFA-Strafe

München - Dem FC Bayern droht Ärger mit der Uefa. Der Rekordmeister konnte nicht verhindern, dass nach dem Schlusspfiff mehrere Zuschauer auf den Platz liefen. Einer von ihnen knöpfte sich Franck Ribery vor.

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Bayern München droht nach dem Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid (1:2) eine Strafe durch die Europäische Fußball-Union (Uefa). Nach dem Schlusspfiff lief mindestens ein halbes Dutzend Flitzer auf den Platz, die Ordnungskräfte konnten die Situation erst nach ein paar Minuten bereinigen. Die Uefa pflegt derartige Vorfälle mit einer Geldbuße für den Heimverein zu belegen.

Zwei Flitzern gelang es, sich für ein Foto mit Reals Superstar Cristiano Ronaldo aufzustellen, ehe sie von den Ordnern abgeführt wurden. Ronaldo blieb dabei gewohnt cool, der Portugiese war schon häufiger Ziel von Flitzern.

Ein anderer Eindringling erreichte Bayern-Profi Franck Ribéry und attackierte ihn. Der Franzose wurde an seinem Trikot gerissen und geriet ins Stolpern, ehe Ordner ihn befreien konnten.

Schon in der Vergangenheit war Ribery schon Opfer von Flitzer-Attacken geworden: Nach dem Pokalspiel in Hamburg im Oktober 2014 hatte ein HSV-Anhänger ihn mit einem Schal ins Gesicht geschlagen. „So etwas sollte nicht passieren“, sagte Weltmeister Toni Kroos, Mittelfeldspieler bei Real, über die Szenen. Auch er war das Ziel zahlreicher Flitzer.

sid

Rubriklistenbild: © picture alliance / Andreas Geber

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