Irres Gerücht sorgt für Schlagzeilen

Ronaldo zum FC Bayern? Jetzt spricht Rummenigge!

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Cristiano Ronaldo
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Madrid/München - Auf den ersten Blick klingt die Vorstellung absurd: Cristiano Ronaldo im Trikot des FC Bayern. Dieses irre Gerücht sorgte am Sonntag für Schlagzeilen. Jetzt hat sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge dazu geäußert:

UPDATE, 12.50 Uhr - Jetzt spricht Rummenigge

Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat sein Interesse an einer Verpflichtung von Weltfußballer Cristiano Ronaldo ausdrücklich dementiert. "Wir sind es ja gewohnt, dass in der Transferperiode intensiv über mögliche Zu- oder Abgänge spekuliert wird. In der Regel kommentieren wir diese Gerüchte nicht. Aber jetzt, im Fall Cristiano Ronaldo, möchten wir doch ein- für allemal klarstellen, dass dieses Gerücht jeglicher Grundlage entbehrt und in das Reich der Fabel verwiesen werden muss", wird Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge in einer offiziellen Mitteilung des Vereins zitiert.

UPDATE, Montag, 10 Uhr - Reals Ex-Präsident befeuert Gerücht

Reals Madrids Ex-Präsident Ramon Calderon, der im Jahr 2008 den Wechsel Ronaldos von Manchester United zu den Königlichen einfädelte, hat die Spekulationen um das Bayern-Gerücht nun neu befeuert. "Warum nicht Bayern? Ich sehe keinen Grund, der dagegen spricht. Er bleibt definitiv in Europa", sagte der 66-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung.

Der Ex-Boss hoffe zwar laut dem Bericht, dass Ronaldo in Madrid bleibt, doch wenn es anders komme, "wird er zu einem anderen Top-Klub, der um alle Titel spielt, wechseln".

Die Erstmeldung:

Wie die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport in ihrer Printausgabe schreibt, soll der FC Bayern München ein mögliches Ziel für den portugiesischen Superstar sein. Und das Ganze soll mehr als ein Gerücht sein!

Fest scheint zu stehen: Ronaldo scheint Real Madrid und Spanien noch in diesem Sommer verlassen zu wollen, weil dort gegen ihn wegen Steuerhinterziehung ermittelt wird. Im schlimmsten Fall droht dem mehrmaligen Weltfussballer da sogar das Gefängnis! Und dann bleiben nicht viele Vereine, die für Ronaldo in Frage kommen. Zweifellos ist die Premier League in England (Manchester United, Chelsea) ein mögliches Ziel. Auch in Paris ist man bei Scheich-Klub PSG brennend an dem Stürmer interessiert. 

Doch es gilt als offenes Geheimnis, dass Ronaldo und sein früherer Trainer, der jetzige Bayern-Coach Carlo Ancelotti, ein sehr inniges Verhältnis pflegen. Das berichtet die tz. Gemeinsam gewannen sie die Champions League, zudem soll Ronaldo Ancelotti liebevoll "Papa Bär" nennen.

Glaubt man dem Bericht weiter, soll Ancelotti die Vereinsspitze des FC Bayern sogar schon gebeten haben, sich um eine Verpflichtung Ronaldos zu bemühen. Das Problem: Die festgeschriebene Ablösesumme von einer Milliarde Euro. Die Real-Bosse wollen sich zwar angeblich alle Angebote ab 200 Millionen Euro aufwärts anhören, doch da wären dann ja auch noch Ronaldos eklatant hohen Gehaltsforderungen. Und diese würden in München wohl jedes Gefüge sprengen... Bleibt also abzuwarten, ob die FCB-Bosse ihrem Trainer diesen kostspieligen Wunsch erfüllen...

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