Welke: "So etwas habe ich noch nie erlebt"

Müller aus Studio "entführt" - Frust bei Götze

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Spielerwechsel in der 87. Minute: Mario Götze kommt für Thomas Müller
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München - Erhobenen Hauptes hat sich der FC Bayern nach der 0:3-Pleite im Hinspiel aus der Champions League verabschiedet. Seltsames spielte sich aber danach ab.

Er kam erneut nur zu einem Kurzeinsatz: Mario Götze wurde am Dienstagabend erst in der 87. Spielminute eingewechselt. Dementsprechend war seine Laune nach Spielabpfiff.

Laut Focus Online verließ er mit ins Gesicht gezogener Kapuze als erster Bayern-Spieler das Stadion. Auf Anfrage des Focus-Journalisten, ob er mit mehr Spielzeit gerechnet hätte, antwortete Götze: "Ja. Ich hätte gedacht, dass es anders für mich läuft." 

Immerhin von FCB-Sportvorstand gab es auf Sky Rückendeckung für den 22-Jährigen. Sammer nahm Götze auch gegen die massive Kritik von Bayern-Legende Franz Beckenbauer in Schutz: "Warum soll es keine Zukunft mit Mario geben?“, fragte er. „Er hat einen Vertrag hier. Wir sind an seiner Seite, wir helfen ihm, er hat unsere ganze Unterstützung", zitiert die tz seine Aussagen.

Müller: "Es wäre viel mehr möglich gewesen" 

Doch nicht nur Götze war nach Spielschluss frustriert, auch Thomas Müller war über den Spielverlauf unglücklich: "Geärgert habe ich mich mehr darüber, dass wir 1:0 führen und dann im großen Ganzen verlieren. Es wäre viel mehr möglich gewesen – trotz des 0:3 aus dem Hinspiel", sagte der Torschütze zum 3:2-Siegtreffer im ZDF.

Aus ZDF-Studio entführt

Im ZDF gab es zudem noch eine kuriose Szene mit Müller: Der Spieler wurde von Mediendirektor Markus Hörwick direkt aus dem TV-Studio in die Kabine beordert - mitten im Gespräch! Moderator Oliver Welke: "Ich habe das in 20 Jahren Sportberichterstattung noch nicht erlebt, dass einem die Spieler einfach so aus dem Studio entführt werden." Oliver Kahn schüttelte den Kopf: "Kasperltheater!"

Erst einige Minuten später tauchte Müller wieder auf. Seine Erklärung: "Der Trainer hat noch ein paar Worte an uns gerichtet. Er hat sich einfach bei uns bedankt. Der Rest bleibt intern."

Später erklärt Pep Guardiola, er habe sich in der Kabine bei seinen Spielern bedankt - und schaut nun nach vorne auf die kommende Saison. Den Fans versprach er: „Wir werden es wieder versuchen!"

mg

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