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Einzelne Solidaritätsbekundungen

Ribéry: "Wir sind alle traurig" - wegen Hoeneß

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Franck Ribéry will "jedes Spiel für Uli gewinnen".

München - Matthias Sammer hat sich vor dem FC-Bayern-Spiel am Samstag noch einmal "voller Respekt" über den verurteilten Uli Hoeneß geäußert. Seitens der Fans gab es nur vereinzelt Solidaritätsbekundungen.

Die Verurteilung und der Rücktritt von Uli Hoeneß haben bei den Stars von Bayern München für große Betroffenheit gesorgt. „Das ist eine sehr schwere Situation für den ganzen FC Bayern. Wir sind alle sehr traurig. Er ist eine große Person und immer unser Präsident. Er ist immer bei uns“, sagte Franck Ribéry bei Sky nach dem 2:1 des Triple-Gewinners gegen Bayer Leverkusen: „Wir müssen so weitermachen, den Kopf hoch halten und jedes Spiel für Uli gewinnen.“

Auch aus dem Vorstand erhielt Hoeneß viel Unterstützung. „Bayern ist sein Lebenswerk. Wir stehen alle in der Verantwortung, das ehrlich und korrekt weiterzuführen. Sein Geist wird dableiben. Er ist ja nicht aus der Welt. Wir werden gut weitergehen“, sagte Matthias Sammer. Karl-Heinz Rummenigge erklärte bei Sky, er sei kein Fan des Spruchs „der König ist tot, lang lebe der neue König“, sondern er halte es lieber mit Franz Beckenbauer nach dem Motto „gute Freunde kann niemand trennen“.

Thomas Müller: "Keine einfache Zeit"

Fans des FC Bayern halten ein Solidaritäts-Plakat mit der Aufschrift "Uli wir stehen hinter Dir" für den wegen Steuerhinterziehung verurteilten Uli Hoeneß hoch.

Auch Arjen Robben sprach von einer „ganz traurigen und ganz schwierigen Situation für den Verein. Das tut uns allen weh. Er ist und bleibt für immer der Mister FC Bayern“. Es gehöre aber dazu, sich auf das Spiel zu konzentrieren und „umzuschalten. Der Präsident wollte auch nichts anderes, als dass wir gewinnen - auch für ihn“, sagte der Niederländer. Es sei für jeden Einzelnen „keine einfache Zeit“, meinte auch Thomas Müller. Aber Hoeneß habe das „Fundament für eine erfolgreiche Zukunft geschaffen.
Hoeneß war am Donnerstag zu dreieinhalb Jahren Haft wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden. Am Freitag hatte er angekündigt, auf eine mögliche Revision zu verzichten und gleichzeitig seine Ämter als Präsident und Aufsichtsratschef der Münchner niederzulegen. Auf einen Besuch in der Arena am Samstagabend hatte der 62-Jährige verzichtet.

sid/dpa

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