Trainerwechsel beim FC Bayern? Servus Kovac - bonjour Wenger

13 Spieler fordern Kovac-Rauswurf - "Verantwortliche wissen, was zu tun ist"

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Arsène Wenger soll mit den Verantwortlichen des FC Bayern bereits vor ein paar Wochen gesprochen haben.
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München - Nach dem 3:3 Unentschieden im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf liegen die Nerven beim Deutschen Rekordmeister blank. Ein Rausschmiss von Niko Kovac wird immer wahrscheinlicher. Zahlreiche Stars sollen nicht mehr hinter dem Trainer stehen. Doch wer soll die Krisen-Bayern übernehmen?

Update, 17.15 Uhr: Wagner: "Es klappt so vieles momentan nicht"

Niko Kovac gab sich auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen Benfica kämpferisch: "Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich immer ein Kämpfer bin. Mein ganzes Leben musste ich kämpfen. Die Worte zurückstecken, aufgeben, die weiße Fahne hissen, existieren in meinem Wortschatz nicht.“ 

Doch immer mehr deutet daraufhin, dass ein Trainerwechsel beim FC Bayern unumgänglich ist. Mittlerweile insgesamt 13 Spieler sollen nicht mehr hinter dem Trainer stehen und einen Abschied von Kovac herbeisehenen. Laut bild.de sollen sich "viele Spieler in der Kabine gegen Kovac", als dieser nicht im Raum war, ausgesprochen haben. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sollen schon mehrere Spieler in ihr Büro zitiert haben und nach deren Meinung im Bezug auf den Trainer gefragt haben. 

So hat die Aussage von Sandro Wagner gegenüber bild.de auch eine ganz andere Bedeutung. Der Stürmer äußerte sich deutlich zur aktuellen Situation: „Es klappt so vieles momentan nicht. Ich kann da jetzt nicht viel machen, da ich meist auf der Bank sitze. Aber die Verantwortlichen sind so lange im Geschäft - sie wissen, was zu tun ist. Sie werden sicher auch mit der Mannschaft reden und wissen, wie es da ausschaut.“

Vorbericht: Trainerwechsel beim Rekordmeister?

"Ich bin nicht ein bisschen sauer. Ich bin richtig, richtig sauer. Ich bin total enttäuscht und verärgert über das, was wir in 90 Minuten gemacht haben. Wir haben den Sieg eigentlich schon in der Hand und dann machen wir Konzentrationsfehler beziehungsweise individuelle Fehler, die in der Bundesliga bestraft werden“, tobte Niko Kovac nach dem Bundesligaspiel am Samstag auf der Pressekonferenz.

Hoeneß: "absolut nicht akzeptabel“

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Und auch beim Präsidenten Uli Hoeneß lagen nach dem dritten Ligaspiel ohne Sieg die Nerven blank. „Dann müssen wir uns schon nochmal zusammensetzen, wie es weitergehen soll. Denn das, was heute passiert ist, ist absolut nicht akzeptabel“, äußerte sich Hoeneß nach der Partie. Aber er gab seinem Trainer immerhin für das Champions-League-Spiel gegen Benfica Lissabon noch eine Jobgarantier. „Am Dienstag heißt unser Trainer mit Sicherheit Niko Kovac". Sollte aber auch dieses Spiel nicht gewonnen werden und die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale bleibt aus, könnte es die letzte Partie für den Kroaten gewesen sein. 

Zudem sollen sich am Samstag nach dem 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf "viele Spieler in der Kabine gegen Kovac" ausgesprochen haben, als dieser nicht im Raum war, will bild.de wissen.

Zidane, Hasenhüttl oder doch Wenger

Medien spekulieren bereits über mögliche Nachfolger. Neben den Namen Zinédine Zidane und Ralph Hasenhüttl kursiert an der Säbener Straße immer wieder die Personalie Arsène Wenger. Laut bild.de gilt der 69-Jährige als "aktuell das größte verfügbare Kaliber auf dem Markt". 

Der Franzose coachte 22 Jahre lang das Team von Arsenal London. Vollzog mehrere Umbrüche und führte das Team immer wieder zu großen Erfolgen (dreimal Meister, siebenmal FA-Cup-Sieger und Champions-League-Final-Teilnehmer 2006). Der erfahrene Teammanager hat große Erfahrung mit großen Namen. Anders wie Niko Kovac es zur Zeit unter Beweis stellt, kann Wenger mit Stars. Zudem kann der gebürtige Elsässer perfekt deutsch sprechen. 

Vor kurzem soll der Franzose ein Angebot von Fulham ausgeschlagen haben. Damals gab es bereits Gerüchte, Wenger wolle sich die Möglichkeit offen halten, beim FC Bayern anzuheuern, berichtete unser Partnerportal tz.de

mz

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