Was passiert mit Hummels und Müller?

James verlässt die Bayern! Zwei weitere Fragezeichen bei den Münchnern

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James Rodriguez verlässt wohl den Deutschen Rekordmeister.
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München - "Wir haben auf allerhöchstem Niveau den Umbruch eingeleitet - und möglicherweise bereits geschafft, was die neue Saison angeht." Mit dieser Aussage überraschte Uli Hoeneß vor einigen Tagen. Dabei ist die Zukunft von zahlreichen gestandenen Bayern-Stars noch offen. James Rodriguez wird den Verein wohl verlassen.

Update, 10.24 Uhr: 

Wie die spanische Zeitung "marca" meldet, zieht der FC Bayern die Kaufoption von James Rodriguez in Höhe von 42 Millionen nicht. Während sich Karl-Heinz Rummenigge in der Vergangenheit immer wieder als Fan von James äußerte, sieht Trainer Niko Kovac wohl keine Zukunft für den Kolumbianer beim Rekordmeister. 

Der Offensiv-Star liebäugelt seit Längerem mit einem Abschied aus München. Nach Bild-Informationen soll James bewusst sein, dass Real-Trainer Zinedine Zidane auch künftig nicht mit ihm plant. Der WM-Torschütze von 2014 soll laut Marca nach seiner Rückkehr weiterverkauft werden. Juventus Turin gilt als großer Interessent. 

Vorbericht:

Der große Umbruch des FC Bayern wurde eingeleitet und möglicherweise steht dieser bereits vor dem Abschluss. Dennoch scheint die Zukunft von vielen Spielern noch nicht endgültig geklärt. Im Mittelpunkt stehen die Personalien Mats Hummels, Thomas Müller und James Rodríguez.

"Ich schaue, was der Verein plant"

Mats Hummels

Auch wenn Mats Hummels in den vergangenen Wochen stabile Leistungen zeigte, holten die Bayern mit Benjamin Pavard und Lucas Hernandez bereits zwei neue Konkurrenten für die Verteidigung. Zudem scheint Niklas Süle bei Trainer Nico Kovac gesetzt. Der Abgang von Jerome Boateng hingegen scheint nur noch Formsache zu sein. 

Gegenüber kicker.de äußerte sich Hummels nun erstmals zu seiner Zukunft. „Wäre es so weitergegangen wie am Ende der Hinrunde, hätte ich mir natürlich Gedanken machen müssen. Aber jetzt funktioniert es wieder besser. Ich schaue mir das Ganze an und gucke immer, was passiert und was der Verein plant. Wenn der Verein sagt, er baut voll und ganz auf mich, ist alles in Ordnung.“

Diese Aussagen lassen schlussfolgern, dass der 30-jährige Ex-Nationalspieler beim FC Bayern bleiben und um seinen Stammplatz kämpfen will. 

Angebote für Müller aus England und Italien

Der nächste Härtefall heißt Thomas Müller. Hummels' Freund kam in den vergangenen Wochen wieder öfter zum Zug und wusste nicht nur zuletzt im Pokalhalbfinale gegen Werder Bremen zu überzeugen - vor allem als hängende Spitze hinter Robert Lewandowski. Aber es lief in der vergangenen Saison nicht immer alles nach Plan beim bayerischen Freigeist. "Thomas Müller spielt immer", sagte einst sein Entdecker Louis van Gaal. Doch diesen Status hatte er vor allem zu Beginn der Rückrunde verloren. 

Bayern München - Fortuna Düsseldorf

Laut einem Bericht des "kicker" ist Müller gar nicht davon angetan, dass er nach guten Leistungen als "aggressiv das Gegenpressing initiierender Zehner" in manchen Partien auf einmal auf der rechten Außenbahn ran muss. Frühe Auswechslungen unterstützen dies. Wie das Sportblatt berichtet, hat Müller Angebote aus Italien (AC und Inter Mailand) und aus England (Club wird nicht genannt) vorliegen. 

Ein Abgang der Identifikationsfigur des Rekordmeisters wäre für viele Anhänger ein Schlag ins Gesicht. Sein Vertrag läuft noch bis Juni 2021.

Effenberg: "James muss gehen"

Während ein Wechsel von Thomas Müller als unwahrscheinlich gilt, rückt ein Abschied von James James Rodríguez immer näher. Nur dreimal spielte er unter Kovac in der Bundesliga über 90 Minuten. Der Kolumbianer wird aufgrund von "neuromuskulären Problemen" (Niko Kovac) das Spiel gegen Hannover am Samstag verpassen. 

"James muss gehen. Wenn er seine persönliche Situation beim FC Bayern vernünftig beurteilt, muss er erkennen, dass es der richtige Weg für ihn wäre, den Verein zu verlassen", schrieb Ex-Bayern-Kapitän Stefan Effenberg bei t-online.de.

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