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Söders Kehrtwende: Ministerpräsident entschuldigt sich beim BVB für „Zu doof“-Aussage

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Von: M. Cihad Kökten

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Markus Söder
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (r) im Jahr 2019 mit Uli Hoeneß. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild

Bayerns Ministerpräsident Söder macht eine Kehrtwende und entschuldigt sich beim BVB! Warum ihm dennoch ein möglicher Titelgewinn der Dortmunder „schmerzen“ würde und welche Rolle der „Vize-Rekordmeister“ dabei spielt. Ein Fußball-Drama, das sogar die Politik erreicht!

München – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) befindet sich im Fußballfieber und hofft verzweifelt, dass der FC Bayern München doch noch die deutsche Fußball-Meisterschaft gewinnt. Aber warum nur? Ganz einfach: Es geht nicht nur um den prestigeträchtigen Titel, sondern auch um den inoffiziellen Titel des „Vize-Rekordmeisters“.

Söder: Ministerpräsident entschuldigt sich beim BVB für „zu doof“-Aussage

In einem Interview mit der „SZ“ ließ der 56-jährige Franke verlauten, dass ein Meistertitel für Borussia Dortmund ihn „schmerzen“ würde. Aber Moment mal, war das nicht der gleiche Söder, der vor ein paar Wochen behauptete, Dortmund sei „eigentlich fast zu doof, um Meister zu werden“ (rosenheim24.de berichtete)? Tja, manchmal ändert man seine Meinung schneller als die Taktik eines Fußballtrainers.

Nachdem er seine vorherige Äußerung als „überzogen“ bezeichnete, schickte er eine rasche Entschuldigung an BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Und scheinbar war die Sache für Watzke auch sofort erledigt. Söder glaubt inzwischen fest daran, dass sie gegen Mainz „die Butter nicht vom Brot nehmen lassen“. Na, da hat wohl jemand einen Sinneswandel erlebt!

Landesvater hofft dennoch auf FC-Bayern-Wunder

Aber warum interessiert sich Söder eigentlich auch für den 1. FC Nürnberg? Nun ja, der Club aus Nürnberg könnte inoffiziell den Titel des „Vize-Rekordmeisters“ mit Dortmund teilen, falls die Schwarz-Gelben den Titel holen. Da wird Söder ganz nostalgisch, denn sein Lieblingsclub hat in der Vergangenheit auch neun Meistertitel ergattern können. Das will er natürlich nicht teilen, da kommt der Franke in ihm durch!

Übrigens spielt der 1. FC Nürnberg ebenfalls an diesem Wochenende, und zwar um den direkten Verbleib in der zweiten Liga. Söder drückt ihnen kräftig die Daumen und betet förmlich zum Fußballgott, dass sie es schaffen. Immerhin wäre es für den „Club“ ein großer Erfolg im Vergleich zu den Bayern, die ja schon fast eine Ewigkeit in der ersten Liga verbringen. Die Verhinderung des Abstiegs wäre sicherlich ein Trost für Söder, falls Dortmund tatsächlich die Meisterschaft holt.

mck/dpa/afp

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