Trikot-Zoff beim FC Bayern aufgeklärt

James: "Ich spiele mit der Nummer, die man mir geben wird!"

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München - Die Rückennummer 10 ist bei Fußballstars sehr begehrt. Und genau wegen dieser Nummer drohte dem FC Bayern München kurzzeitig ein handfester "Trikot-Zoff". Adidas dementierte und jetzt hat sich auch James Rodriguez geäußert:

UPDATE, 14.55 Uhr - Statement von Rodriguez

Jetzt gibt es auch eine erste Stellungnahme des Spielers. Bei seiner Vorstellung in der Allianz Arena beantwortete Rodriguez die Frage eines Journalisten bezüglich der angeblichen "Nummer 10-Klausel" und stellte klar: "Eine solche Klausel gibt es nicht. Die 10 ist beim FC Bayern außerdem schon vergeben und ich respektiere das!" Doch welche Nummer wird James in Zukunft tragen? "Ich spiele mit der Nummer, die man mir geben wird", so der Kolumbianer.

UPDATE, 14.30 Uhr - Adidas dementiert Klausel

Die Firma Adidas hat inzwischen Licht ins Dunkel gebracht und die Sache aufgeklärt. Eine derartige Klausel zwischen James Rodriguez und dem Sportartikelhersteller gebe es nicht. "Das ist totaler Quatsch. Für die Nummernvergabe innerhalb des Lizenzspielerkaders ist einzig und alleine die sportliche Leitung des FC Bayern München zuständig", sagte adidas-Sprecher Oliver Brüggen auf Anfrage des TV-Senders Sport1.

In den sozialen Netzwerken kursiert zudem inzwischen auch ein Bild, das zur Aufklärung beitragen könnte. Darauf ist der Kolumbianer zu sehen, wie er sich stolz mit der Nummer "11" präsentiert. Diese Nummer könnte er von Douglas Costa übernehmen, der kurz vor einem Wechsel zu Juventus Turin steht. Endgültige Klarheit dürfte es am Nachmittag geben, wenn Rodriguez in der Allianz Arena offiziell vorgestellt wird.

Die Erstmeldung:

Hintergrund ist, dass Bayerns neuer Superstar James Rodriguez, den die Münchner von Real Madrid loseisen konnten, offenbar eine Klausel in seinem (Privat-)Vertrag mit seinem Ausrüster Adidas stehen hat, die besagt, dass er bei jedem Klub die Rückennummer 10 tragen soll. Das berichtet die Bild-Zeitung. Bereits bei Real hatte der Kolumbianer die 10 auf dem Trikot, ebenso in der Nationalmannschaft.

Doch bei den Bayern ist die 10 bereits seit dem Jahr 2009 durch Arjen Robben besetzt. Und der Niederländer wird die Nummer wohl kaum freiwillig rausrücken, so die Bild weiter. Auf Instagram geht es deswegen bereits rund: Rodriguez-Fans pöbelten an Robbens Account herum und forderten den Holländer auf, die Nummer gefälligst an James herauszurücken.

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Ein Beitrag geteilt von Arjen Robben (@arjenrobben) am

Wie es weiter geht, ist unklar. Fest steht nur, dass die Trikots von James Rodriguez mega-begehrt sind. 2016 wurde sein Jersey mit der Nummer 10 1,2 Millionen Mal verkauft - 300.000 Mal mehr als das von Cristiano Ronaldo... Und an Trikotverkäufen dürfte auch der FC Bayern brennend interessiert sein.

mw

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