Darum eskalierte der Streit zwischen den Bayern-Legenden

Hoeneß legt nach: "Breitner ist nicht Opfer, sondern Täter!"

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Uli Hoeneß und Paul Breitner (re.).
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München - Uli Hoeneß und Paul Breitner, zwei Legenden des FC Bayern, galten einst als dicke Freunde. Doch in den letzten Wochen und Monaten flogen gehörig die Fetzen. Jetzt hat Präsident Hoeneß noch einmal "nachgelegt":

Bei einem Fanclub-Besuch in Oberfranken schob Hoeneß eindeutig Breitner den schwarzen Peter zu: "Paul Breitner ist nicht Opfer, sondern Täter. Paul Breitner hat in den letzten acht Jahren fast zwei Millionen Euro an Honorar bekommen für 15 bis 20 Vorträge bei Sponsoren. Er hat Anfang 2017 diesen Vertrag nach einer Auseinandersetzung mit Karl-Heinz Rummenigge, wo es auch um Presseauftritte ging, hingeschmissen." Die Sportbild berichtet in ihrer neuesten Ausgabe (5. Dezember) groß über den Fall.

Zudem wird in einem Bericht der Bild-Zeitung erklärt, was genau hinter dieser Aussage steckt. Breitner hatte 2017 seinen Job als "Markenbotschafter" für den Klub hingeworfen, nachdem ihm der Klub einen Auftritt bei "Blickpunkt Sport" im Bayerischen Rundfunk, mit dem der FC Bayern damals im Clinch gelegen haben soll, untersagt haben soll. Breitner sah sich in seiner Meinungsfreiheit beschnitten und kündigte, nachdem die Bayern auch noch Hasan Salihamidzic als "Ersatz" in die Sendung geschickt hatten. 

Der Zoff war zuletzt eskaliert, nachdem die Bayern-Chefetage den unliebsamen Breitner von der Ehrentribüne in der Allianz-Arena verbannt hatte. Außerdem hatte es deswegen Buhrufe gegen Hoeneß bei der Jahreshauptversammlung des Klubs gegeben.

mw

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