"It´s my son, it´s my son"

Mama-Coman schaut Pokalfinale in Kultkneipe und feiert mit üppigen Trinkgeld

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RB Leipzig - Bayern München
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München - Am Randes des DFB-Pokal-Endspiels kam es zu einer skurrilen, aber gleichzeitig lustigen Geschichte. In der Hauptrolle: Die Mutter von Kingsley Coman. 

Es dürfte kurz vor 20 Uhr gewesen sein, als Katia Coman am Samstagabend bemerkte, dass ihr Fernseher nicht funktionierte. Um das DFB-Pokal-Finale, bei welchem ihr Sohn eine tragende Rolle einnahm, dennoch verfolgen zu können, eilte sie in die Münchner Fußballkneipe "Stadion an der Schleißheimerstraße". 

"It´s my son, it´s my son"

Mama-Coman, die wie der Vater aus Guadeloupe stammt, kam aber nicht weit. Wie zu erwarten war, sei die Kultbar nach Angaben des Lokals eigentlich proppenvoll gewesen. So sei die Mutter total aufgelöst vor der Tür gestanden und habe gesagt: "It´s my son, it´s my son". Auf die Frage " wo sitzt er denn?", folgte eine überraschende Antwort. Die Mutter gab sich zu erkennen und meinte, dass ihr Sohn dort spiele und Kingsley heiße. 

Einen solchen prominenten Gast wollten die Barbetreiber natürlich nicht ziehen lassen und Katia durfte sich mit an die Bar quetschen. Bei einem kühlen Bier verfolgte die Dame das Spiel und konnte einen weiteren Erfolg des FC Bayern genießen. Begeistert von der Leistung ihres Sohnes, welche er mit einem Traumtor besiegelte, ließ sich Mama-Coman beim Trinkgeld nicht bitte. 

Üppiges Trinkgeld

Bei einer Rechnung von 3,90 Euro durfte sich die Belegschaft um satte 46,10 Euro Trinkgeld freuen. Kingsley Coman bestätigte gegenüber bild.de die Geschichte: „Ja, die Geschichte stimmt. Der Fernseher ging nicht mehr, deshalb ist sie in die Kneipe gegangen.“

Doch nicht nur diese Geschichte sorgte für viel Aufregung. Vor allem die Trikotauswahl des DFB sorgte bei vielen Fans für Unverständnis und löste auf Twitter einen Shitstorm aus. Die Bayern spielten in roten Trikots mit weißen Hosen und weißen Stutzen, während die Leipziger im weißen Dress mit roter Hose und roten Socken aufliefen.

Im Anschluss unterlief dem ARD-Moderator Alexander Bommes eine unangenehme Panne. Traditionell lädt die ARD nach dem DFB-Pokal-Finale Spieler des Siegerteams zum „Sportschau-Club“ ein. Stimmungskanone Thomas Müller sowie die beiden scheidenden FC-Bayern-Altstars Arjen Robben und Franck Ribéry kamen.

Dann stand Franck Ribery im Mittelpunkt

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