FC Bayern: Sieben Tore und zwei Sorgen!

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München - Eine frühe Rote Karte und dann ein Tor-Spektakel gegen Donezk! Da müsste beim FC Bayern doch eigentlich alles wunderbar sein - allerdings mit zwei Ausnahmen:

Der FC Bayern München bot 22 Tage nach der Nullnummer im Hinspiel seinen Fans wieder einmal ein echtes Spektakel und fegte Schachtjor Donezk im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League mit sage und schreibe 7:0 (2:0) aus der Arena in Fröttmaning. Da wurden auch Erinnerungen wach an ein Spiel vor fast genau drei Jahren, als der Rekordmeister den FC Basel mit demselben Ergebnis auf die Heimreise geschickt hatte.

Doch während die Fans den Viertelfinal-Einzug bejubelten, bewahrten die Verantwortlichen die nötige Sachlichkeit. Denn es war nach der frühesten Roten Karte der Champions League-Geschichte - Oleksandr Kucher musste nach einer Notbremse an Mario Götze bereits nach drei Minuten zum Duschen - lediglich noch eine bessere Trainingseinheit, die die Mannschaft absolvieren musste. Die Ukrainer, nach dem ersten Spiel noch über den grünen Klee gelobt, blieben völlig blass und waren absolut chancenlos.

Zudem hat Bayern zwei "neue alte" Sorgenkinder: Nach 19 Minuten humpelte bereits Arjen Robben vom Platz, weil ihn ein eingeklemmter Nerv im Rücken auch im Oberschenkel behinderte. Für den Niederländer, der die komplette Saison auf Weltklasse-Niveau spielt, kam Sebastian Rode.

Und in der zweiten Hälfte dürften die Sorgenfalten bei Trainer Pep Guardiola noch tiefer geworden sein, als er sah, wie der zweite Teil der berühmten Flügelzange, Franck Ribéry, nach einer Stunde mit schmerzverzerrtem Gesicht den Rasen verlassen musste. "Irgendwas am Sprunggelenk", lautete die erste Diagnose. Bleibt zu hoffen, dass es bei beiden Spielern nichts Schlimmes ist, denn der FC Bayern braucht beide Akteure dringend, um seine Ziele - vor allem auf internationaler Ebene - zu verwirklichen...

redro24/mw

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