Das hätte noch deutlich schlimmer enden können

Unter Tränen vom Platz - Operation bereits am Sonntagabend: Kimmich fehlt Bayern „mehrere Wochen“

Bayerns Cheftrainer Hans-Dieter Flick (M) folgt dem verletzten Bayern Joshua Kimmich (2.v.l).
+
Bayerns Cheftrainer Hans-Dieter Flick (M) folgt dem verletzten Bayern Joshua Kimmich (2.v.l).

München - Man befürchtete das Schlimmste. Doch Joshua Kimmich wird aufgrund einer Knieverletzung wohl doch nicht so lange ausfallen, als viele dachten. Der Mittelfeldstar wurde bereits am Sonntagabend operiert.

Es läuft die 36. Spielminute im Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München als FCB-Neuzugang Bouna Sarr einen unsauberen Pass zurück zu Joshua Kimmich spielt und dieser sich mit einem Stopp-Fehler selbst in Bredouille bringt. BVBs Haaland reagiert schnell und schnappt sich die Kugel. Kimmich weiß sofort, er muss ein taktisches Foul nehmen.

Doch bei diesem Tackling verletzt sich der Bayern-Star schwer am rechten Knie. Sofort ist allen klar, das sieht nicht gut aus. Kimmich wird mit schmerzverzerrtem Blick noch auf dem Feld behandelt. Die Team-Ärzte machen einige Tests, doch für Kimmich ist Schluss. Als der Nationalspieler gestützt das Feld verlässt, kullern Tränen über sein Gesicht.

Mit- und Gegenspieler sind nach der Partie noch immer geschockt. Auch Mats Hummels meint: „Das sieht nicht gut aus.“ Viele Experten spekulieren, dass sich Kimmich wohl das Kreuzband gerissen hätte. Doch dann am Sonntagabend etwas Entwarnung.

Der 25-Jährige wurde bereits am Sonntagabend erfolgreich am rechten Außenminiskus operiert. Und fällt wahrscheinlich „nur“ bis Januar aus. Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic(43) sagte dazu: „Wir sind froh, dass Joshua uns voraussichtlich in einigen Wochen wieder zur Verfügung stehen wird. Wir werden ihn bei seiner Reha bestmöglich unterstützen.“

Zur heißen Phase der Saison sollte Kimmich also wieder fit sein und Flick kann auf sein „Mentalitätsmonster“ zurückgreifen.

mz

Kommentare