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Was Nagelsmann davon hält

Bayern-Star Sadio Mané doch im Senegal-Aufgebot – WM-Wunder dank Hexendoktor?

FC Barcelona - Bayern München 26. Oktober
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Der FC Bayern gewann beim FC Barcelona souverän mit 3:0.

München – Beim 6:1-Schützenfest gegen Werder Bremen am Dienstagabend (8. November) musste Sadio Mané (30) frühzeitig vom Platz. Nun ist wohl gar der WM-Traum geplatzt. Oder doch nicht – dank Hexendoktoren?

Update, Freitag (11. November) – Mané doch im WM-Aufgebot – Senegal hofft auf Hexendoktor-Wunder

Bayern Münchens Stürmer-Star Sadio Mané steht trotz seiner Verletzung im Aufgebot der senegalesischen Fußball-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Katar. Der 30-Jährige führt den Kader an, den Nationaltrainer Aliou Cissé am Freitag (11. November) bekannt gab. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, wonach Afrikas Fußballer des Jahres möglicherweise die WM verpassen könnte. Aus der Bundesliga ist noch Verteidiger Abdou Diallo von RB Leipzig im 26-Mann-Aufgebot für das Turnier in Katar. 

Was Nagelsmann von Hexendoktoren hält

Wie dieses WM-Wunder um Mané geschehen soll? Durch Hexendoktoren, wie es die senegalesische FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura (60) gegenüber „Europe 1“ am Donnerstag (10. November) verriet: „Ich weiß nicht, ob sie effektiv sind, aber wir werden Hexendoktoren nutzen. Wir hoffen auf Wunder! Sadio, Du musst dabei sein …“.

Was sein Bayern-Coach Julian Nagelsmann davon hält? „Ich weiß gar nicht, was ein Hexendoktor ist. Wir machen in zehn Tagen nochmal eine Nachkontrolle und schauen, wie der Heilungsverlauf ist am Schienbeinköpfchen. Dann gibt es weitere Entscheidungen“, so der Teamchef der Münchner am Freitag

„Generell ist ein frühzeitiger Einsatz nach einer Verletzung immer kritisch. Es ist klar, dass der Senegal gerne hätte, dass er spielt“, sagte Nagelsmann weiter. „Wenn er Probleme hat und nicht spielen kann, kann er nicht spielen. Die medizinischen Dinge stehen dann schon über dem Sportlichen.“ Die Gesundheit des Spielers sei wichtiger, das sei bei Mané nicht anders als bei jedem anderen Spieler auch. 

Mittwoch, (9. November):

Update, 15.41 Uhr - Nach Diagnose: Doch kein WM-Aus für FC Bayern-Star?

Eine offizielle Bestätigung aus München stand am Mittwochvormittag noch aus. Weitere Untersuchungen sollten aber Klarheit über den Ernst der Lage geben. Nun bestätigte der Bundesliga-Serienmeister am Mittwochnachmittag schließlich, dass der Angreifer sich am rechten Wadenbeinköpfchen verletzt habe – also einen Riss an einer Sehne am Ansatz des Fibulaköpfchens zugezogen.

Bisher steht aber nur fest, dass er am Wochenende gegen Aufsteiger FC Schalke 04 nicht zur Verfügung stehen werde. Zwecks der bevorstehenden WM und den weiteren Untersuchungen, die in den nächsten Tagen folgen sollen, tausche sich der FC Bayern mit der ärztlichen Seite des senegalesischen Fußballverbandes, heißt es weiter in einem Statement auf der Webseite.

Sogar Staatspräsident bangt – Neuer „tut so etwas leid“

Als die bittere Nachricht vom drohenden WM-Aus für Sadio Mané eintraf, vergaß der geschockte senegalesische Staatspräsident für einen Moment sogar die hohe Politik. „Sadio, ich wünsche dir eine schnelle Genesung“, twitterte Macky Sall aus Ägypten. Dort nimmt er an der Weltklimakonferenz teil, zugleich aber ist Sall „von ganzem Herzen“ bei Patient Mané, wie er diesen wissen ließ: „Gott segne dich!“

Augustin Senghor, Präsident des senegalesischen Fußballverbandes, sagte der Nachrichtenagentur AFP, er sei „besorgt. Man stelle sich nur vor, Frankreich würde Benzema verlieren …“ Manuel Neuer, DFB-Kapitän und Manes Kollege beim FC Bayern, meinte: „Mir tut so etwas leid. Es ist sehr ärgerlich, wenn sich ein Spieler so kurz vor der Weltmeisterschaft verletzt.“

Erstmeldung, 11.04 Uhr

Als Sadio Mané am gestrigen Dienstagabend bereits in der 21. Minute den Rasen verließ, hatte wohl keiner in dem Moment gedacht, dass die Verletzung, die er sich zugezogen hat, gar den WM-Traum zerplatzen lassen würde. Tatsächlich soll dies aber jetzt – Medienberichten zufolge – der Fall sein. Laut der französischen Sportzeitung „L‘Equipe“ wird der Senegalese in der umstrittenen Weltmeisterschaft in Katar, welche am 20. November beginnt, nicht auf dem Platz stehen. Das Blatt titelte am Mittwochvormittag (9. November): „Mané forfait“, was so viel bedeutet wie „Mané tritt nicht an“.

Nagelsmann sprach von „unangenehmer Stelle“

Bereits am Dienstagabend nach der Bundesliga-Begegnung hatte der Chefcoach des Rekordmeisters, Julian Nagelsmann, bei einer ersten Diagnose in der Pressekonferenz seine Besorgnis zu Wort gebracht: „Er hat einen Schlag auf das Schienbeinköpfchen bekommen. Das müssen wir röntgen, es ist eine unangenehme Stelle. Ich hoffe, dass es nichts Ernstes ist.“ Der 30 Jahre alte Stürmer hatte die Blessur bei einem Zweikampf erlitten. Mané spielte noch kurz weiter, musste dann aber ausgewechselt werden.

Nach Werner, Pogba & Co. nun wohl auch Mané

Wie es in dem Bericht heißt fällt der 30-jährige Afrikas-Fussballer des Jahres aufgrund einer Sehnenverletzung „für mehrere Wochen aus“. Für den Senegal, den amtierenden Afrika-Cup-Sieger, die sich in der Gruppe A mit Gastgeber Katar, Ecuador und die Niederlande messen werden, ein herber Rückschlag. Am Freitag (10. November) wollte Teamchef Aliou Cisse (46) seinen WM-Kader bekannt geben.

Mané ist allerdings nicht der einzige Top-Star, der die WM verletzungsbedingt vor dem TV-Gerät verbringen muss. Neben dem ehemaligen Liverpool-Spieler werden auch weitere Profis wie Timo Werner, Florian Neuhaus, Timo Klostermann (alle Deutschland), Philiipe Coutinho, Arthur Melo (beide Brasilien), Georginio Wijnaldum (Niederlande), Diogo Jota, Pedro Neto (beide Portugal), Paolo Dybala (Argentinien) Paul Pogba, N‘Golo Kanté (beide Frankreich), sowie Reece James, Ben Chilwell, Kalvin Phillips und Emile Smith Rowe (alle England) und sein Teamkollege Bouna Sarr das Fußball-Spektakel in der Wüste verpassen.

mck

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