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Schwerstarbeit in Allianz Arena

Sieg gegen Leverkusen: Ribéry lässt Bayern jubeln

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Franck Ribéry war der Matchwinner des Duells FC Bayern gegen Leverkusen.

München - Nächster Schritt zur Herbstmeisterschaft: Der FC Bayern hat Leverkusen am Samstag mit 1:0 bezwungen. Das bedeutete allerdings Schwerstarbeit für die Münchner.

Nach taktischen Umstellungen von Trainer Pep Guardiola zur Pause hat der FC Bayern das Bundesliga-Spitzenspiel gewonnen und einen weiteren Schritt zur Herbstmeisterschaft gemacht. Beim 1:0 (0:0) gegen Bayer Leverkusen mussten die Münchner am Samstagabend allerdings Schwerstarbeit verrichten und waren 90 Minuten lang gefordert.

Franck Ribéry war mit seinem Linksschuss in der 51. Minute der Matchwinner in einem intensiv geführten Duell vor 71.000 Zuschauern in der Allianz Arena. Damit bauten die Bayern ihre eindrucksvollen Erfolgsserien aus: Seit 18 Bundesliga-Spielen sind sie unbesiegt, die vergangenen zehn Heimspiele wurden gewonnen.

Das von Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge als „Advents-Schmankerl“ angepriesene Top-Spiel entpuppte sich als Bundesliga-Leckerbissen. Mit mutigem Pressing ließ Roger Schmidt, der zu Jahresbeginn mit einem 3:0 mit Red Bull Salzburg die Guardiola-Bayern schon in einem Test besiegt hatte, seine Elf wie angekündigt agieren.

Die Gäste schnupperten auch gleich an einer Führung. Doch nach einem missglückten Abwehrschlag von Weltmeister Jérome Boateng konnte Karim Bellarabi die größte Chance vor der Pause nicht nutzen (3.). Der Lupfer des Nationalspielers über Manuel Neuer hinweg war nicht stark genug geschossen; Bayern-Verteidiger Juan Bernat konnte retten.

FC-Bayern-Dienstwagen: Wer welches Auto fährt

FC-Bayern-Dienstwagen: Wer welches Auto fährt

Welcher Spieler suchte sich welches Modell aus? © Audi
FC Bayern, Spieler, Dienstwagen
Klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke. Anmerkung: Die Fotos zeigen nicht die tatsächlichen Farben, die sich die Bayern-Stars ausgesucht haben, aber die richtigen Modelle. In einigen Fällen handelt es sich um ähnliche Modelle aus der selben Serie. © dpa
FC Bayern, Spieler
David Alaba. © AFP
FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Xherdan Shaqiri: RS7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic (560 PS, Farbe: Ibisweiß) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern, Spieler
Thiago Alcantara. © AFP
FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Tom Starke: Q7 4.2 TDI quattro tiptronic (340 PS, Farbe: Tiefschwarz) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
Xabi Alonso. © dpa
FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Dante: S8 4.0 TFSI quattro tiptronic (520 PS, Farbe: Daytonagrau Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern, Spieler
Holger Badstuber. © AFP
FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Pep Guardiola: RS6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic (560 PS, Farbe: Daytonagrau Mattefekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
Mehdi Benatia. © dpa
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Juan Bernat. © AFP
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Jerome Boateng. © AFP
FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Jerome Boateng: RS5 Coupé  4.2 FSI quattro S tronic (450 PS, Farbe: Mythosgrau Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern, Spieler
Dante. © AFP
FC Bayern, Spieler
Mario Götze. © AFP
FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Mario Götze: RS5 Cabriolet 4.2 FSI quattro tiptronic (450 PS, Farbe: Mythosschwarz Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Philipp Lahm. © AFP
FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Philipp Lahm: S6 Avant 4.0 TFSI quattro S tronic (420 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Robert Lewandowski. © AFP
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Javi Martinez. © AFP
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Thomas Müller. © AFP
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Manuel Neuer. © AFP
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Claudio Pizarro. © AFP
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Rafinha. © AFP
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Franck Ribery. © AFP
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Arjen Robben. © AFP
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Sebastian Rode. © AFP
FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Bastian Schweinsteiger: SQ5 3.0 TDI quattro tiptronic (313 PS, Farbe: Pantherschwarz Kristallefekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Bastian Schweinsteiger. © AFP
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Xherdan Shaqiri. © AFP
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Tom Starke. © AFP
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Mitchell Weiser. © AFP
FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Mitchell Weiser: A5 Sportback 3.0 TDI quattro S tronic (272 PS, Farbe: Monsungrau Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern, Trainer, Gerland
Hermann Gerland. © AFP
FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Hermann Gerland: A6 Avant 3.0 TDI quattro S tronic (245 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern, Trainer, Pep Guardiola
Pep Guardiola. © AFP

Im rasanten Duell sahen sich die Münchner gegen die effektive Defensivarbeit der Bayer-Formation vor selbst für ihre Extra-Klasse lange nicht lösbare Probleme gestellt. Oft waren die Gastgeber gegen aggressiv anlaufende Leverkusener zu langen Bällen gezwungen, die in der Regel sichere Beute der konzentrierten Abwehrreihe waren.

Nur als es beim Rekordmeister schnell ging, wurde es gefährlich. Flink setzte sich Bernat auf dem linken Flügel durch, nach seiner Hereingabe rettete Wendell vor dem einschussbereiten Thomas Müller (12.). Einen gefährlichen Münchner Torabschluss gab es vor der Pause nicht zu bestaunen. Eindrucksvoll untermauerten beide Teams, dass eine Partie auch mit wenigen Torchancen attraktiv sein kann.

Guardiola reagierte auf den starken Leverkusener Auftritt mit Umstellungen und einem Wechsel. Der Bayern-Coach brachte den zweikampfstarken Sebastian Rode anstelle des wirkungslosen Mario Götze als defensive Verstärkung, beorderte Robert Lewandowski von links in die Mittelstürmerposition und ließ Ribéry links offensiver ran. So wirkungsvoll die Maßnahmen letztlich waren, der taktischen Antwort Guardiolas war der Führungstreffer in einem nun komplett anderen Spiel nicht direkt geschuldet.

Eine Flanke Rafinhas von rechts aus dem Halbfeld legte Xabi Alonso per Kopf in die Mitte ab. Dort verwandelte Ribéry, der sich bis dahin sicher von Tin Jedvaj in Schach gehalten wurde, zum zweiten Saisontor. Insgesamt aber agierten die Münchner nach den Umstellungen nicht mehr statisch und diktierten nun die Begegnung.

Leverkusen hatte nicht mehr den Zugriff auf das Spiel. Und die Bayern? Die legten richtig los. Müllers Flanke wurde an den Pfosten abgefälscht (56.), gegen Arjen Robbens Schuss nach Zuspiel von Ribéry rettete Bayer-Keeper Bernd Leno mit einer Glanzparade (57.). Als Lewandowski nach einem Konter aus kurzer Distanz abschloss, sprangen viele Bayern-Fans schon zum Jubeln auf: Doch der Pole hatte frei stehend nur das Außennetz getroffen (59.).

Statt eines möglichen 4:0 blieb Leverkusen gegen dominante Bayern im Spiel. Die Hereinnahmen von Simon Rolfes (für Lars Bender) und Josip Drmic (für Heung-Min Son) hatten aber nicht die gleiche Wirkung wie der vorangegangene auf Münchner Seite mit Rode. Auch Robbie Kruse (75. für Kießling) konnte den Bayern-Sieg nicht mehr verhindern.

dpa

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