FC Bayern mit Dusel-Sieg beim SC Freiburg

Großes Lob für Matchwinner-"Bubi" Zirkzee: "Das war schon toll..."

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Bayern-Trainer Hansi Flick und der 18-jährige Joshua Zirkzee freuten sich über einen Last-Minute-Dusel-Sieg in Freiburg.

Freiburg - 15 Minuten lang stark aufgetrumpft, dann heftig nachgelassen - und am Ende mit ganz viel Dusel und einem Joker-Tor eines 18-Jährigen gewonnen: So lautete die Bilanz des FC Bayern zum Gastspiel beim SC Freiburg. Die Stimmen zum Spiel:

Hasan Salihamidzic (Sportdirektor FC Bayern): "Wir haben am Anfang wieder nicht die Tore gemacht. Wir haben gut gespielt, aber dann nachgelassen und die Spielanteile aus der Hand gegeben. In der zweiten Halbzeit waren wir etwas müde, da hat man auch gesehen, dass es etwas schwierig war. Aber wir haben immer daran geglaubt. Dass es in der letzten Minute so ausgeht und uns der junge Spieler Joshua Zirkzee den Sieg noch schenkt, war schon toll. Nicht nur für den Trainer, der ihn einwechselt hat, sondern auch für die Akademie, für Jochen Sauer, Hermann Gerland und alle Trainer, die dort arbeiten. Das zeigt uns, dass wir auch da auf einem richtigen Weg sind."


Hansi Flick (Trainer FC Bayern)... über Joshua Zirkzee: "Ich dachte: Wenn noch eine Flanke kommt, kann er sie eventuell rein machen. Er ist ein Stürmer, macht das sehr gut. Das sieht man im Training. Er ist seit drei Wochen dabei, seine Entwicklung ist bemerkenswert. Heute hat er sich belohnt. Bleiben wir aber alle mal besser auf dem Boden. Es gibt noch viel zu tun für ihn. Wir arbeiten bei Bayern München daran, dass an Talenten auch was nachkommt. Wenn sie sich so entwickeln, geht es schneller als gedacht."

...über das Spiel: "(...) Vor der Pause haben wir es sehr gut gemacht. Danach wurde Freiburg besser. (...) Wir haben diese Phase überstanden. Natürlich hatten wir auch das Quäntchen Glück, umso schöner ist es, mit einem 3:1 nach Hause zu fahren. Die Jungs haben viele Spiele in den Beinen, da ist klar, dass irgendwann die Körner ausgehen. (...)"


Manuel Neuer (Torwart FC Bayern) bei fcbayern.de: "Freiburg hat es nach dem 1:1 viel besser gespielt. Wir haben uns gepusht und daran geglaubt, dass wir gewinnen. In einer Verletzungspause haben wir uns eingeschworen, das hat gewirkt. Es hat geklappt, am Ende steht das 3:1 auf dem Papier, das ist kein knapper Sieg, es war ein Sieg des Willens."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Die ersten zehn Minuten haben wir gedacht, dass sie uns aus dem Stadion knallen. (...) Dass wir in der Lage waren, uns immer wieder zu befreien und so viele eigene Torchancen zu haben, hätte nach den ersten zehn Minuten wohl niemand für möglich gehalten. Es ist außergewöhnlich, wie es die Mannschaft gegen 100 Prozent motivierte Bayern so geschafft hat, dagegen zu halten. Bayern ist mit seinem Tempo extrem schwer zu bespielen. Ich bin selber am Spielfeld gestanden und kam kaum mit dem Schauen hinterher."

mw

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