Stimmen zum CL-Achtelfinale FC Bayern gegen Chelsea

Bayern freuen sich nach Lewandowski-Gala auf Messi - aber Sorgen um Boateng

Lewandowski jubelt, Boateng verletzt (Montage)
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Der FC Bayern steht nach einem 4:1 gegen Chelsea im Viertelfinale der Champions League.

München - Nach dem 3:0 im Hinspiel hat der FC Bayern den FC Chelsea auch im Rückspiel des Champions League-Achtelfinales mit 4:1 (2:1) vom Platz gefegt. Mann des Abends war Robert Lewandowski, der an allen vier Münchner Treffern beteiligt war. Die Stimmen der Beteiligten:

Prinzipiell herrschte im Lager der Bayern große Zufriedenheit (Live Ticker zum Nachlesen) und zugleich auch schon große Vorfreude auf den Viertelfinal-Kracher gegen den FC Barcelona, der am Freitag, 14. August (21 Uhr, Sky live) über die Bühne geht. Einziger Wehrmutstropfen bleibt die mögliche Verletzung von Jerome Boateng. Der Innenverteidiger ging nach rund einer Stunde Spielzeit nach einem leichten Schubser von Gegenspieler Tammy Abraham zu Boden und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht das Knie. Von Betreuern gestützt, verließ er anschließend den Platz. Wenig später wurde er durch Niklas Süle ersetzt. Eine genaue Diagnose gibt es derzeit noch nicht.

Die Stimmen zum Spiel:

Hansi Flick (Trainer FC Bayern München): „Ich war sehr zufrieden. Wir wollten gewinnen und dort anknüpfen, wo wir aufgehört haben. Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht. Chelsea hat eine spannende Mannschaft, in der Offensive wahnsinnig viel Speed. Aber die Mannschaft hat es hervorragend gemacht, die ersten 30 Minuten waren top. Chelsea hatte keine Aktion. Was die Mannschaft auszeichnet ist, dass sie als Team auf dem Platz steht. Das leben wir als Trainerteam vor. Ich habe heute nicht viel auszusetzen. Jetzt ist es wichtig, dass wir uns regenerieren und dann morgen nach Portugal fliegen. Wir werden uns gut vorbereiten und hoffen, dass wir wieder unsere Stärken zeigen können. (...)„

Ivan Perisic, Serge Gnabry, Robert Lewandowski und Leon Goretzka (von links).

Frank Lampard (Trainer FC Chelsea): „Es war ein interessantes Spiel. Natürlich ist es enttäuschend, dass wir verloren haben. Wir haben viele junge Spieler, aber die Bayern haben in ihren Reihen Spieler mit hunderten Champions-League-Spielen. Viele haben erwartet, dass wir verlieren würden. Aber wir können uns beglückwünschen für das, was wir gezeigt haben.“

Robert Lewandowski (FC Bayern): „Das Wichtigste ist, dass wir gut nach vorne gespielt haben und Spaß hatten. Wir wussten, dass wir direkt in unseren Rhythmus finden müssen und das haben wir richtig gut gemacht. Das war wichtig, auch für das weitere Turnier. Wir müssen als Mannschaft gut spielen. Barcelona ist immer gefährlich. Wir müssen unsere Qualität zeigen.“

Niklas Süle (FC Bayern): „Ich bin sehr glücklich, es ist ein toller Tag für mich, mein Comeback gegeben zu haben, nach so langer Zeit. Ich wollte unbedingt wieder mit den Jungs kicken, jetzt bin ich froh, dass die Leidenszeit vorbei ist. Bei Jérôme hoffe ich, dass alles ok ist, wir brauchen ihn in dem Turnier. (...) „

David Alaba (FC Bayern): „Wir können im Großen und Ganzen zufrieden sein. Es war das erste Spiel nach einem Monat. Es ist nicht immer so einfach, direkt den Rhythmus zu finden, wieder reinzukommen. (...) In den nächsten Wochen wird es sicherlich nochmal intensiver. Wir wollen uns in Portugal weiter gut vorbereiten, so dass wir nächste Woche bereit sind. Barcelona hat eine gute Mannschaft mit sehr sehr guten individuellen Spielern, aber wir wollen dagegenhalten. Die Vorfreude ist groß. Wir sind sehr gut dabei und fahren mit viel Selbstvertrauen nach Portugal. Wir brauchen uns nicht zu verstecken.“

Thomas Müller (FC Bayern): „(...) Wir haben bis Freitag Zeit bis zum nächsten Spiel, daher gab es keine Notwendigkeit, Kräfte zu sparen. Jetzt heißt es: Volle Kraft voraus! Wir stürmen aktuell von Rekord zu Rekord. Ich weiß nicht, wie viele Spiele wir jetzt schon ungeschlagen sind. (...) Aber in einem Spiel auf diesem Niveau, auch wenn Barca zuletzt Probleme hatte, da kann alles passieren. Da kannst du die Serien auch mal in die Tonne kloppen, wenn du nicht da ran kommst, wo du rankommen musst.“

mw

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