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Extremismus

25 Festnahmen bei Razzia in Reichsbürgerszene

25 Festnahmen bei Razzia in Reichsbürgerszene

Frings wieder in Bremen: Werder ist mein Verein

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Torsten Frings ist zurück in Bremen. Seine alte Liebe hat der Ex-Nationalspieler auch nach dem Wechsel zum FC Toronto nicht vergessen.

Bremen - Torsten Frings ist zurück in Bremen. Der Ex-Nationalspieler schaute im Urlaub bei seinem früheren Verein Werder Bremen vorbei.

Seine alte Liebe hat der Ex-Nationalspieler auch nach dem Wechsel zum FC Toronto nicht vergessen. Weil der Club die Playoffs in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) verpasst hat, schaute Frings im Urlaub bei seinem früheren Verein Werder Bremen vorbei.

“Ich habe mich gefreut, die Jungs wiederzusehen. Ich habe den Club und die Stadt vermisst. Werder ist mein Verein, auch wenn ich jetzt für Toronto spiele“, erklärte der 34-Jährige.

Die Eckdaten der Bundestrainer-Ära Jogi Löw

Die Eckdaten der Bundestrainer-Ära Jogi Löw

30.07.2004: Zum 40. Geburtstag schenkt der DFB Bundestrainer Jürgen Klinsmann die Verpflichtung seines Favoriten Joachim Löw als Co-Trainer. Die “Schwaben-Connection“ ist perfekt. “Er ist für mich alles andere als ein Hütchenaufsteller“, sagt Klinsmann über Löw. © Getty
12.07.2006: Nach dem Rücktritt des “ausgebrannten“ Klinsmann wird Löw zum Chef der Nationalelf befördert. Der 46-Jährige bekommt einen Zweijahresvertrag und sagt: “Wir wollen Europameister 2008 werden.“ © Getty
16.08.2006: Löws Bundestrainer-Premiere wird in Gelsenkirchen zum rauschenden Fest - 3:0-Sieg beim Test gegen Schweden. © Getty
06.09.2006: Der höchste Sieg in der Amtszeit von Löw: 13:0 gegen Fußball-Zwerg San Marino vor nur 5019 Zuschauern in Serravalle. © Getty
28.03.2007: Erste, unbedeutende Niederlage im 9. Spiel: 0:1 gegen Dänemark beim Debütanten-Ball mit sechs DFB-Neulingen in Duisburg. © Getty
13.10.2007: Schon im viertletzten Qualifikationsspiel löst Löw mit einem 0:0 in Irland das Ticket für die EM 2008. © Getty
16.05.2008: Bei der Nominierung des EM-Kaders auf der Zugspitze sorgt Löw für Paukenschläge. Er bootet im Tor Timo Hildebrand aus, holt dafür René Adler und beruft 26 Akteure. Marko Marin, Jermaine Jones und Patrick Helmes schickt er nach der Vorbereitung nach Hause. © Getty
16.06.2008: Beim 1:0 im Vorrunden-Finale gegen Österreich wird Löw auf die Tribüne verwiesen. Ballacks Freistoß-Tor bejubelt er dort. © Getty
29.06.2008: Geplatzter Titeltraum. Spanien gewinnt durch ein Tor von Torres das EM-Finale in Wien mit 1:0. “Man muss die Qualität der Spanier anerkennen“, erklärt Löw als fairer Verlierer. © Getty
08.08.2009: Löw startet den Umbruch. 40 Tage nach dem verlorenen EM-Finale beendet Torhüter Jens Lehmann seine Länderspiel-Karriere. © Getty
11.10.2008: Deutschland siegt 2:1 im WM-Quali-Gipfel gegen Russland. Reservist Kevin Kuranyi flüchtet zur Halbzeit aus dem Stadion in Dortmund. Am Tag danach verbannt Löw den Schalker aus dem DFB-Team. © Getty
31.10.2008: Löw und Ballack schließen nach einem Streit Frieden. Der Kapitän hatte den Führungsstil des Bundestrainers kritisiert und sich für seinen Kumpel Frings stark gemacht. “Dafür habe ich mich bei Joachim Löw entschuldigt“, sagt Ballack. Der Kapitän darf bleiben. © Getty
10.10.2009: Trotz Platzverweis für Debütant Jérome Boateng gewinnt die DFB-Elf das “Endspiel“ in Moskau gegen Russland dank Klose 1:0. Das WM-Ticket ist gelöst, Löw lobt das “Sieger-Gen“ der Spieler. © Getty
10.11.2009: Der Selbstmord von Torhüter Robert Enke versetzt die Nationalelf in einen Schockzustand. Das geplante Länderspiel gegen Chile in Köln wird abgesagt. “Ich denke, wir hätten Robert nicht von seinem Vorhaben abbringen können“, sagt Löw nach Tagen der Trauer. © Getty
17.12.2009: Auf einer Israel-Reise verkündet DFB-Chef Zwanziger einen Handschlag-Vertrag mit Löw bis zur Europameisterschaft 2012 - selbst der Bundestrainer wird davon überrascht. © Getty
04.02.2010: Der Handschlag-Vertrag ist null und nichtig. Der DFB lehnt Löws und Bierhoffs Forderungen ab. Es kommt zum Zerwürfnis. © Getty
09.02.2010: Eiszeit beendet - in Frankfurt schließen Löw, Zwanziger & Co. WM-Frieden. “Was sind wir Hornochsen“, sagt Generalsekretär Wolfgang Niersbach nach dem schädlichen öffentlichen Streit. © Getty
06.05.2010: Löw beruft 27 Akteure in den vorläufigen WM-Kader und überrascht mit den beiden Länderspiel-Neulingen Badstuber und Aogo. Als dritter Torwart darf nach Adlers Verletzung Jörg Butt mit. © Getty
17.05.2010: Das Ballack-Aus für die WM. “Wir waren geschockt, keine Frage“, sagt Löw. Der Kapitän fällt wegen einer Fußverletzung aus. © Getty
28.05.2010: Löw ernennt Philipp Lahm zum WM-Kapitän und Manuel Neuer zur Nummer 1. Tim Wiese ist der Verlierer im Torhüter-Duell. © Getty
13.06.2010: 4:0 - ein WM-Traumstart gegen Australien. Es folgen ein 0:1 gegen Serbien und ein 1:0 gegen Ghana. Dann die Höhepunkte: Im Achtelfinale 4:1 gegen England, danach 4:0 gegen Argentinien. © Getty
07.07.2010: Löw ist “traurig und enttäuscht“. Wieder ein 0:1 gegen Spanien, im Halbfinale platzt der Traum vom 4. deutschen WM-Titel. © Getty
10.07.2010: Bronzenes Ende: 3:2 im Spiel um Platz 3 gegen Uruguay. © Getty
20.07.2010: Neun Tage nach dem WM-Abpfiff verlängern Löw, Manager Bierhoff, Co-Trainer Flick und Torwart-Coach Köpke ihre Verträge. © Getty
03.09.2010: Mit einem 1:0-Sieg in Belgien gelingt der Start in die Qualifikation für die EM 2012. Es folgen drei weitere Siege gegen Aserbaidschan (6:1), Türkei (3:0) und in Kasachstan (3:0). Damit liegt Deutschland als Tabellenführer klar auf EM-Kurs. © Getty
15.03.2011: Der DFB verlängert vorzeitig die Verträge mit Cheftrainer Löw, Manager Bierhoff, Co-Trainer Flick und Torwartcoach Köpke vorzeitig um zwei Jahre bis zur WM 2014 in Brasilien. © Getty
11.10.2011: Die deutsche Nationalmannschaft qualifiziert sich unter Bundestrainer Jogi Löw mit zehn Siegen in zehn Spielen für die EM 2012 in Polen und der Ukraine. So etwas hatte zuvor noch kein deutsches Team geschafft. © dpa
18.10.2013: Die Verlängerung von Joachim Löws Vertrag bis 2016 wird bekanntgegeben. © dpa

Der Mittelfeldspieler will versuchen, sich bis zum Jahresende an der Weser fit zu halten. Erst im Januar 2012 beginnt die Vorbereitung mit dem FC Toronto auf die neue Spielzeit und dem Viertelfinale der kontinentalen Champions League. Eine Rückkehr auf das Werder-Trainingsgelände scheint möglich zu sein. “Es würde sich ja anbieten, bei Werder zu trainieren. Ich habe hier so lange gespielt. Allerdings muss ich noch mit Trainer Thomas Schaaf sprechen“, berichtete der langjährige Werder-Kapitän.

Noch unklar ist, ob der Rechtsfuß nach seiner aktiven Karriere an die Weser zurückkehrt. “Ich habe keinen Anschlussvertrag, obwohl er mir angeboten wurde. Ich denke, dass es die Möglichkeit immer noch gibt, wenn mein Vertrag in Toronto ausläuft. Aber der läuft ja noch zwei Jahre“, erläuterte Frings seine Pläne.

Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute

Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute

Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 1954 in der Schweiz © picture-alliance/ dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 1958 in Schweden: Helmut Rahn © picture-alliance/ dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 1962 in Chile: Karl-Heinz Schnellinger © picture-alliance/ dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 1966 in England: Helmut Haller © picture alliance / dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 1970 in Mexiko: Karl-Heinz Schnellinger © picture-alliance/ dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 1974 in Deutschland: Gerd Müller © picture alliance / dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 1978 in Argentinien: Berti Vogts © picture-alliance/ dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 1982 in Spanien: Manfred Kaltz (l.) und Hans-Peter Briegel (r.) © picture-alliance / dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 1986: Hans-Peter Briegel im grünen Auswärtstrikot © picture-alliance / dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 1990 in Italien: die Weltmeister-Mannschaft © picture alliance / dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 1994 in USA: Jürgen Klinsmann © picture-alliance/ dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 1998 in Frankreich: Jürgen Klinsmann © picture-alliance / dpa/dpaweb
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 2002 in Südkorea und Japan: Torsten Frings (l.) und Miroslav Klose © picture alliance / dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 2006 in Deutschland: Tim Borowski (von l. nach r.), Arne Friedrich, David Odonkor und Jens Lehmann © picture-alliance/ dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
WM 2010 in Südafrika: Thomas Müller (l.) und Lukas Podolski © picture alliance / dpa
Die deutschen WM-Trikots von 1954 bis heute
Mesut Özil im Dress der Nationalmannschaft für die WM 2014 in Brasilien. © picture alliance / dpa

Bis dahin geht das große Abenteuer Amerika weiter. Seit einem halben Jahr lebt Frings in der größten Stadt Kanadas. Für den FC Toronto lief er in 13 Partien auf. Trotz 14 Jahren Profi-Fußball erlebt der Spieler mit der Rückennummer 22 einige neue Sachen: “Das Schwierigste sind die Auswärtsspiele. Da fliegen wir zum Beispiel sechs Stunden nach Los Angeles. Aber ich bin froh, dass es so gekommen ist. Ich habe alles richtig gemacht.“

Positiv sei vor allem, dass er sich völlig unbeschwert in der Öffentlichkeit bewegen kann. “Eishockey-Spieler sind die Idole in Kanada. Fußballer haben ein ruhiges Leben. Das genieße ich“, sagte Frings. Er wohnt nur zwei Minuten vom Baseball-Stadion der Toronto Blue Jays entfernt und ist bereits mit dem Baseball-Fieber infiziert. “Ich bin ein richtiger Baseball-Fan geworden“, erklärte der Defensivspezialist.

Seinen ehemaligen Team-Kameraden aus der Hansestadt traut Frings noch einiges zu. “Alles ist möglich. Sie sind oben dabei, auch wenn sie ein paar Spiele nicht gepunktet haben. Aber sie spielen deutlich besser als im Vorjahr“, urteilte er über seinen Lieblings-Club. In Toronto spricht er mit seinen neuen Kollegen Englisch. “Interviews gebe ich aber nicht in englischer Sprache. Ich will mich ja nicht wie Lothar Matthäus blamieren“, frotzelte der zweifache Familienvater.

Von Rudi Görlitzer

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