Fürth: Benno Möhlmann muss gehen

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Benno Möhlmann ist nicht mehr Trainer in Fürth

Fürth - Nach der sportlichen Talfahrt zieht die SpVgg Greuther Fürth Konsequenzen: Der Verein Trainer Benno Möhlmann gehen ab sofort getrennte Wege.

Einen Tag nach der bitteren 1:4 (0:2)-Lektion im letzten Hinrundenspiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Karlsruher SC verständigten sich Club und Coach am Sonntag darauf, den zum 30. Juni 2010 auslaufenden Vertrag vorzeitig zu beenden. "Damit sollen im Interesse des Vereins, für den Benno Möhlmann insgesamt acht Jahre erfolgreich gearbeitet hat, neue Voraussetzungen für eine gute Rückrunde geschaffen werden", hieß es in der Mitteilung des Clubs. Möhlmann ist der achte Trainer, der in dieser Saison vorzeitig sein Amt verloren hat.

Trainerwechsel in dieser Bundesliga-Saison: Wer ging, wer kam?

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Trainerwechsel in dieser Bundesliga-Saison: Wer ging, wer kam?
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Alemannia Aachen: Alt: Michael Krüger. Nachfolger noch nicht bekannt. © 
Hertha BSC: Alt: Friedhelm Funkel © dpa

Der DFB-Pokal-Viertelfinalist war nach sechs sieglosen Spielen auf den 15. Tabellenrang abgerutscht. "Wir sind voll im Abstiegskampf. So kann es nicht weitergehen. Wir müssen einen neuen Ansatz finden", hatte Präsident Helmut Hack noch am Samstag gesagt. Nach der Niederlage durch Gegentore von Lars Stindl (8. Minute), Alexander Iaschwili (36./85.) und Niklas Tarvajärvi (80.) sowie einen eigenen Treffer durch Nicolai Müller (70.) hatte sich die Trennung abgezeichnet. "Wir werden in den nächsten Tagen Klartext reden, auch über die Position des Trainers", war Hack besorgt über die sportliche Situation.

Möhlmann wollte sich der Verantwortung stellen - und ging nun. "Die SpVgg dankt Benno Möhlmann ausdrücklich für die geleistete Arbeit. Er hat ganz wesentliche Anteile daran, welches hohe Ansehen die SpVgg Greuther Fürth im deutschen Fußball genießt. Auch die jetzt gemeinsam getroffene Entscheidung zeigt, wie wichtig ihm der Verein ist", lobte der Club den 55-Jährigen, der insgesamt drei Amtszeiten bei den Franken hatte.

Gegen Karlsruhe war Fürths fünfte Heimniederlage in Folge schon nach der ersten Halbzeit so gut wie besiegelt. Auf dem schwer bespielbaren Schneeboden im Playmobil-Stadion überzeugte der KSC mit zielstrebigem Direktspiel und nutzte Unaufmerksamkeiten der Fürther Abwehr zur verdienten Führung durch Stindl und das vierte Saisontor von Iaschwili. Die "Kleeblätter" bemühten sich nach der Pause um Ergebniskorrektur, waren aber im Spiel nach vorne zu unpräzise. Der einzige gute Angriff führte lediglich zum Anschlusstreffer durch Müller nach Flanke von Stephan Schröck. Fürth warf alles nach vorne und fing sich prompt zwei Kontergegentore durch den eingewechselten Finnen Tarvajärvi und Iaschwilli ein.

dpa

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