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Fürth verpasst Rückkehr an die Spitze

Dennis Kruppke Stephan Schröck
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Braunschweig stürzte den Tabellenführer Fürth: Hier Stephan Schröck (l.) im Kopfballduell mit dem Torschützen zum 0:2 Dennis Kruppke

Fürth - Nach elf Spielen ohne Niederlage, muss sich Greuther Fürth der Eintracht aus Braunschweig geschlagen geben. Damit verlieren sie nicht nur die Tabellenführung.

Die SpVgg Greuther Fürth hat die Rückkehr an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga überraschend verpasst. Nach zuvor fünf Heimsiegen in Folge unterlagen die Franken dem Aufsteiger Eintracht Braunschweig vor eigenem Publikum 1:3 (0:1). Mit 29 Punkten rutschte die Mannschaft von Trainer Mike Büskens hinter den neuen Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf (31) und Eintracht Frankfurt (29) auf den dritten Platz

Dominick Kumbela (25.), Dennis Kruppke (52.) und Damir Vrancic (85.) sorgten für den verdienten Auswärtssieg der „Löwen“, die mit 22 Punkten starker Sechster bleiben. Für die Mannschaft von Torsten Lieberknecht war es der erste Dreier nach zuvor vier sieglosen Partien. Olivier Occean hatte in der 83. Minute zum zwischenzeitlichen 1:2 verkürzt.

Fußballer, Fußballerin und Trainer des Jahres 2011: Die Top Ten

Fußballer / Fußballerin / Trainer des Jahres 2011: Die Top Ten

Klicken Sie sich hier durch die Top Ten der vom Kicker im Juli 2011 organisierten Wahl zu "Fußballer des Jahres", "Fußballerin des Jahres" und "Trainer des Jahres". Angegeben sind jeweils die Vereine in der Rückrunde 2010/2011. © Getty
FUSSBALLER DES JAHRES - DIE TOP TEN: 10. Arjen Robben (Bayern München) 18 © Getty
9. Marco Reus (Bor. Mönchengladbach) 22 © Getty
8. Andre Schürrle (FSV Mainz 05) 25 © Getty
7. Raul (Schalke 04) 27 © Getty
6. Mats Hummels (Bor. Dortmund) 43 © Getty
5. Mesut Özil (Real Madrid) 86 © Getty
4. Mario Götze (Bor. Dortmund) 101 © Getty
3. Nuri Sahin (Bor. Dortmund) 142 © Getty
2. Mario Gomez (Bayern München) 190 © Getty
1. Manuel Neuer (Schalke 04, inzwischen FC Bayern) 210 © dpa
FUSSBALLERIN DES JAHRES - DIE TOP TEN: 10. Celia Okoyino da Mbabi (Neuenahr) 25 © Getty
9. Conny Pohlers (1. FFC Frankfurt) 35 © Getty
8. Nadine Angerer (1. FFC Frankfurt) 43 © Getty
7. Kerstin Garefrekes (1. FFC Frankfurt) 49 © Getty
6. Simone Laudehr (FCR Duisburg) 51 © Getty
5. Alexandra Popp (FCR Duisburg) 61 © Getty
4. Kim Kulig (Hamburger SV) 87 © Getty
2. Birgit Prinz (1. FFC Frankfurt) 88 © Getty
ebenfalls 2. Inka Grings (FCR Duisburg) 88 © Getty
1. Fatmire Bajramaj (Turbine Potsdam) 223 © Getty
TRAINER DES JAHRES - DIE TOP TEN: 10. Bernd Schröder (Turbine Potsdam) 7 © Getty
9. Frank Schaefer (1. FC Köln) 9 © Getty
8. Robin Dutt (SC Freiburg, inzwischen Bayer Leverkusen) 10 © Getty
7. Marco Kurz (1. FC Kaiserslautern) 11 © Getty
6. Jupp Heynckes (Bayer Leverkusen, inzwischen Bayern München) 12 © Getty
5. Dieter Hecking (1. FC Nürnberg) 19 © Getty
4. Thomas Tuchel (1. FSV Mainz 05) 30 © Getty
3. Lucien Favre (Mönchengladbach) 38 © Getty
2. Mirko Slomka (Hannover 96) 52 © Getty
1. Jürgen Klopp (Bor. Dortmund) 743 © Getty

10.240 Zuschauer in Fürth sahen zunächst einen furiosen Beginn der Hausherren. Edgar Prib und Christopher Nöthe vergaben in der 3. Minute eine Doppelchance, wenig später scheiterte der Spanier Sercan Sararer (7.) aus spitzem Winkel. In der Folge kamen die Gäste jedoch immer besser in Spiel und wurden durch Kumbelas platzierten Linksschuss nach Vorarbeit von Kruppke belohnt. Für Fürth war es der erste 0:1-Rückstand in dieser Saison.

Gegen die starke Defensive der Eintracht fand die SpVgg, die vergangene Woche das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht hatte, nahezu keine Ideen mehr. Nach dem Seitenwechsel folgte sogar die zweite kalte Dusche: Eine Flanke von Ken Reichel verwertete der starke Kruppke aus kurzer Distanz per Kopf zum 2:0. Für Kruppke war es bereits der sechste Saisontreffer.

In der Schlussphase warf Fürth noch einmal alles nach vorne und schöpfte nach dem Tor von Occean sogar kurzzeitig Hoffnung. Nur 84 Sekunden später stellte Vrancic jedoch den alten Abstand wieder her.

Bei Fürth überzeugte einzig der kasachische Nationalspieler Heinrich Schmidtgal. Braunschweig hatte im Torschützen Kruppke sowie Mittelfeldspieler Mirko Boland seine besten Spieler.

Braunschweig erwies sich einmal mehr als Favoritenschreck - die Eintracht hatte in dieser Saison bereits den Tabellenvierten FC St. Pauli bezwungen. “Wir haben nicht ganz unverdient verloren und einfach zu viele Chancen vergeben. Es sollte heute einfach nicht sein“, resümierte SpVgg-Manager Rachid Azzouzi. Trainer Mike Büskens war sichtlich angefressen: “Wir haben einen Gegner angetroffen, der unsere Fehler gnadenlos bestraft hat.“ Das ungewöhnte Gefühl der Niederlage sei jetzt eine Gelegenheit, “sich neu zu sammeln“.

Die “Kleeblätter“ mussten die Tabellenführung erstmals nach sieben Spieltagen wieder hergeben und fielen mit 29 Punkten hinter die Fortuna (31) und Eintracht Frankfurt (29) sogar auf Platz drei zurück.

sid

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