Nationalspieler hat keine Angst

Holtby: Magath-Deal "große Überraschung"

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Lewis Holtby (l.), hier mit Wayne Rooney.

London - Fulham-Profi Lewis Holtby hat sich respektvoll über seinen neuen Trainer Felix Magath geäußert. Er zeigt sich aber auch verdutzt.

Felix Magath ist fest davon überzeugt, dass er den FC Fulham vor dem Abstieg aus der Premier League retten kann. „Sicherlich kann ich das. Ich habe es bereits einige Male in Deutschland geschafft, wo ich Vereine in ähnlichen Situationen übernommen habe“, sagte der Trainer in einem Video-Interview auf der Homepage des Londoner Fußball-Vereins. Der 60-Jährige zeigte sich nach seiner ersten Trainingseinheit am Sonntag „überrascht“ von dem Willen der Spieler beim Tabellenletzten, im Saisonendspurt bessere Ergebnisse zu erzielen.


Magath hatte am Freitag bis 2015 beim FC Fulham unterschrieben. Die Londoner sind zwölf Spieltage vor Schluss mit vier Punkten Rückstand auf den zum Klassenverbleib notwendigen 17. Platz Letzter. Nächster Gegner ist am Samstag der Tabellen-17. West Bromwich Albion. „Ich glaube, zwölf Spiele sind genug, um den Abstieg zu verhindern, wir brauchen Selbstvertrauen“, sagte Magath.

Verbale Unterstützung bekam Magath von England-Kenner Dietmar Hamann. „Ja. Ich denke schon, dass Felix Magath das Zeug dazu hat, sich in Fulham und damit auch in der Premier League zu behaupten“, sagte der deutsche Ex-Nationalspieler und Champions-League-Sieger mit dem FC Liverpool der Zeitung „Die Welt“. Allerdings müsse Magath abwägen, ob seine spezielle Arbeitsweise in London fruchte.


Das Wiedersehen mit Magath macht zumindest Lewis Holtby keine Sorgen. „Ich habe keine Angst. Es wird in meinen Augen auch gerade alles etwas hochgepusht. Ich bin als Spieler gereift und die Zeit unter Felix Magath liegt mittlerweile auch schon fast fünf Jahre zurück“, erinnerte er an die gemeinsamen Tage bei Schalke 04.

An seine Mitspieler gerichtet sagte Holtby zu „Sport Bild Plus“: „Ich denke, auf grundsätzliche Dinge wie Disziplin und Professionalität sollte jeder wirklich jetzt genau achten. Es wird sicher für den ein oder anderen Spieler bei uns eine Umstellung, aber das Schreckensbild, das aktuell über die Medien verbreitet wird, ist sicher etwas übertrieben.“

Holtby kennt die harten Trainingsmethoden Magaths noch aus der gemeinsamen Zeit beim FC Schalke 04 in der Bundesliga. Dass Magath nun wieder sein Trainer ist, bezeichnete Holtby als „große Überraschung“. Zuletzt hatte der 23-Jährige getwittert: „Ich hätte kein Problem damit, wenn van Gaal kommen würde. Ich habe auch Felix Magath überlebt.“ Diesen Kommentar bereut Holtby nicht. „Dazu stehe ich. Das harte Training damals war sicher kein Nachteil“, sagte er.

„Wir werden sehen, ob seine bevorzugten Methoden zum Erfolg führen“, sagte Hamann. „Und man darf die Macht der Spieler heutzutage nicht vergessen. Die haben teils dicke Verträge und wenn ihnen was nicht passt, mucken sie schnell auf. Aber möglicherweise ist die harte Trainingsarbeit, für die Felix Magath steht, genau das, was die Spieler von Fulham jetzt brauchen“, meinte Hamann.

Erst nach der Partie bei West Brom will Magath Entscheidungen zu seinem Trainerstab verkünden. „Die Zeit war zu kurz, um uns eine Meinung zu bilden. Ich habe nur Zeit, um mit den Spielern zu arbeiten“, betonte er. Bei Fulham wird mit Spannung erwartet, wie und ob Magath eine Zusammenarbeit mit Co-Trainer Ray Wilkins und Sportdirektor Alan Curbishley plant.

dpa

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"Ich habe 'ne Oberschenkelzerrung im linken Fuß." Guido Buchwald. © picture-alliance / dpa/dpaweb
"Wir waren besonders motiviert. Dieser Trainer Camacho, Caramba oder wie der heißt, hat vor dem Spiel im spanischen Fernsehen gesagt, Fußball in Deutschland ist nur bumm, bumm, bumm. Nächstes Mal soll er die Fresse halten." Giovane Elber (nach dem 4:2-Sieg der Bayern bei Real Madrid). © picture-alliance / dpa
"Mir hamm a gut genugene Mannschaft." Dietmar Hamann (vor dem Spiel Deutschland-Island). © picture-alliance/ dpa/dpaweb
"Nein, da ist ja inzwischen Schnee über die Sache gewachsen." Andreas Herzog auf die Frage, ob er Olli Kahn, der ihm vor Jahren nach einem Gegentor an die Kehle sprang, noch böse sei. © picture alliance / dpa
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