Transfer-Wahrscheinlichkeit wächst dennoch

„Inakzeptabel“: Schmadtke bestätigt China-Angebot für Kölns Modeste

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Jörg Schmadtke.

Die Spekulationen um Torjäger Modeste bekommen neue und konkretere Nahrung. Dem 1. FC Köln liegt für den Franzosen ein mündliches Angebot aus China vor. Für FC-Manager Schmadtke ist es indes nicht akzeptabel.

Köln - Die Wahrscheinlichkeit eines Sommer-Transfers von Anthony Modeste nach China zum Erstligisten Tianjin Quanjian wächst. Für den Top-Torjäger des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln liegt nach Medien-Informationen eine konkrete Offerte vor. "Es ist uns mündlich vorgetragen worden, wir haben das Angebot der Chinesen aber als inakzeptabel zurückgewiesen", wurde FC-Manager Jörg Schmadtke vom "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag) zitiert.

Demnach handele es sich um ein Angebot von Tianjin Quanjian in einer Größenordnung von etwa 25 Millionen Euro. Schmadtke rechnet damit, dass die Chinesen das Angebot noch erhöhen werden. "Ich denke, da wird etwas Neues vorbereitet. Und dann wird man sehen", sagte er.

Schmadtke erklärte, der 29 Jahre alte Franzose Modeste habe sich am Dienstagabend persönlich gemeldet und um ein Gespräch gebeten. "Wir waren in Kontakt. Anthony hat mich angerufen und gesagt, dass wir reden müssen und er sich mit mir treffen will." Zu diesem Gespräch sei er natürlich bereit. "Ich bin aber kein Freund von irgendwelchen Spielchen."

Zuvor hatte Schmadtke in anderen Publikationen noch unwirsch auf die Spekulationen um Modeste reagiert. "Irgendwann muss Tony aufpassen, dann werde ich bockig", hatte ihn die "Bild"-Zeitung (Mittwoch) zitiert und darauf verwiesen, dass der offenbar wechselwillige Franzose einen bis 2021 laufenden Vertrag mit dem FC habe. Im "Express" hatte Schmadtke wissen lassen, Modeste rede mit jedem. "Nur nicht mit uns."

Anthony Modeste.

dpa

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