Jogi kontra Jones: „Er hat nicht überzeugt“

Bundestrainer Jogi Löw (links, 49) wehrt sich gegen die Vorwürfe von Jermaine Jones (27).
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Bundestrainer Jogi Löw (links, 49) wehrt sich gegen die Vorwürfe von Jermaine Jones (27).

Frankfurt/Main  - Bundestrainer Joachim Löw (49) weist die Vorwürfe von Jermaine Jones (27) empört zurück: Der künftige US-Nationalspieler behauptet: Für Jogi zählt Ja-Sagen mehr als Leistung.

Gegenüber der „Bild“-Zeitung stellte Löw klar: „Wir stellen nach Leistung auf, nicht nach Tattoos! Jones soll sich nicht als Opfer einer Intrige sehen. Er hat einige Spiele gemacht, zum Beispiel gegen England, wo er nicht überzeugt hat. Andere Spieler passen besser ins Team als er.“

Jones macht von einem neuen FIFA -Statut Gebrauch und wird zukünftig für die Nationalmannschaft der USA spielen. In einem Interview mit der US-Zeitung „New York Times“ hatte der Schalker behauptet, er habe es in Deutschland wegen seiner vielen Tätowierungen vielleicht schwerer. Außerdem stänkerte der 27-Jährige, dass die Nationalelf fast nur aus Duckmäusern bestünde. Einzige Ausnahmen seien  Michael Ballack und Torsten Frings.

Diese Angriffe will der Bundestrainer nicht auf sich sitzen lassen. Jogi zu „Bild“ : „Es ist Unsinn zu behaupten, dass wir Spieler wollen, die den Mund halten. Im Gegenteil: Wir wünschen uns Spieler, die ihre Meinung sagen und Verantwortung übernehmen. Mit solchen Aussagen disqualifiziert sich Jones selbst.“

mol

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