Wieder gerettet - jetzt wird umgebaut

"Keine Tabus": Todt deutet radikalen HSV-Umbruch an

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Weichensteller des HSV: Trainer Markus Gisdol und Sportchef Jens Todt.

Der Hamburger SV steht nach dem erneut gerade so abgewendeten erstmaligen Absturz in die 2. Liga vor einem großen Umbruch. Dabei solle es „keine Tabus“ geben.

Hamburg - Sportchef Jens Todt (47) hat einen radikalen Kaderumbruch beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV für die kommende Saison angedeutet. "Wenn es Anfragen gibt, darf es keine Tabus geben", sagte Todt der Sport Bild. Laut des Berichts könnten demnach auch die beiden Stammspieler Lewis Holtby und Aaron Hunt zum Verkauf stehen - beide haben jeweils noch einen gültigen Vertrag bis 2018 an der Elbe.

Nach dem am letzten Spieltag gesicherten Klassenerhalt wollen sich die Hanseaten einmal mehr neu ausrichten. "Wir müssen unsere Schlüsse ziehen und klare Entscheidungen fällen", sagte Todt: "Wir wollen berechenbare, klare Spieler holen."

Laut „Sport Bild“ will der HSV mindestens zwei Innenverteidiger und einen zentralen Mittelfeldspieler verpflichten. Als Kandidaten gelten Niklas Hauptmann (Dynamo Dresden) sowie Timm Klose (Norwich City) und der zuletzt an den 1. FC Köln ausgeliehene Neven Subotic (Borussia Dortmund).

Mit Torwart René Adler und den beiden Abwehrspielern Johan Djourou und Matthias Ostrzolek stehen bereits drei Abgänge beim HSV fest.

SID

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