Trainertagung

Klinsmann stolz: Als US-Coach viel erreicht

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Jürgen Klinsmann zieht eine positive Bilanz seiner Zeit als US-Trainer. Foto: Walter Bieri

Los Angeles (dpa) - Jürgen Klinsmann hat eine positive Bilanz seiner Amtszeit als Fußball-Nationaltrainer der USA gezogen. "In den vergangenen fünf Jahren ist eine Menge passiert, auf das ich stolz bin", sagte der ehemalige Bundestrainer auf einer Trainertagung nahe Los Angeles.

Dort äußerte sich der 52-Jährige erstmals öffentlich seit seiner Beurlaubung vor knapp zwei Monaten. Grund für die Trennung waren die vorangegangenen Niederlagen in der WM-Qualifikation gegen Mexiko und Costa Rica.

"Wenn das der Maßstab ist, muss ich damit leben", sagte Klinsmann, unter dessen Regie die USA 2013 als Gold-Cup-Sieger Meister der Nord- und Mittelamerika-Zone wurden und 2014 im WM-Achtelfinale standen. Sein Nachfolger Bruce Arena, der die US-Auswahl bereits von 1998 bis 2006 betreute, versammelte in dieser Woche rund 30 Kandidaten aus der heimischen Liga MLS erstmals zu einem Trainingslager. Nächste Gegner in der WM-Qualifikation sind am 24. März Honduras und vier Tage später Panama.

Die künftigen Ergebnisse würden zeigen, ob seine Programme dabei helfen würden, die gesteckten Ziele zu erreichen, sagte Klinsmann, der in der zweiten Hälfte seiner Amtszeit auch Technischer Direktor war. "Wir haben eine Menge Knoten verknüpft, auch wenn es noch viele gibt, die nicht verbunden sind - wir wissen das", räumte Klinsmann ein. Dies müssten nun die nächsten Verantwortlichen übernehmen. Man müsse sich immer bewusst sein, nur eine gewisse Zeit zu haben, bevor jemand anderes auf seine Weise etwas auf die nächste Stufe hebe.

Profil Klinsmann auf DFB-Homepage

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