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Lehmann-Comeback auf Schalke geplatzt

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Comeback abgeblasen: Jens Lehmann wird nicht für Schalke halten.

Gelsenkirchen - Das Sensations-Comeback des 41 Jahre alten Ex-Nationaltorwarts Jens Lehmann beim Fußball-Pokalsieger Schalke 04 ist geplatzt. Warum aus der geplanten Verpfichtung nichts wurde:

 „Wir haben Jens' Manager mitgeteilt, dass wir von einer Verpflichtung Abstand nehmen wollen. Dies ist eine rein sportliche Entscheidung und hat nichts mit irgendwelchen Forderungen, die im Raum stehen, zu tun“, sagte Sportdirektor Horst Heldt am Montag bei der Ankunft im Trainingslager auf der Ostseeinsel Rügen. Angeblich hatte Lehmann für ein Engagement bei seinem früheren Klub vier Millionen Euro aufgerufen.

Schalke hat nach dem Verkauf von Nationaltorwart Manuel Neuer für mindestens 21 Millionen Euro an Bayern München in Rückkehrer Ralf Fährmann, dem erfahrenen Mathias Schober und Nachwuchsmann Lars Unnerstall zurzeit drei Keeper unter Vertrag. „Wir gehen zunächst mit ihnen in die Vorbereitung. Dabei werden wir uns alle Optionen offen halten“, sagte Heldt, der damit einen späteren Transfer nicht ausschließen wollte.

Offen ist die Zukunft von Nachwuchsmann Unnerstall, der in der vergangenen Saison lediglich in der Schalker Regionalliga-Mannschaft hielt. Auf Schalke im Gespräch ist der 21-jährige Pole Grzegorz Sandomierski von Jagiellonia Bialystok. „Falls wir noch einen Torwart holen sollten, dann einen jüngeren“, sagte Heldt, ohne den Namen des wohl auch aus England und Italien umworbenen Talents zu nennen.

Zuvor hatte bereits Trainer Ralf Rangnick eine Absage an Lehmann angedeutet. „Falls wir doch noch einen Torhüter holen, gibt s eine für den Klub sportlich und finanziell nachhaltige Lösung“, sagte er der Bild-Zeitung. Lehmann war in der abgelaufenen Saison als Reservekeeper beim FC Arsenal in der englischen Premier League eingesprungen und hatte ein Meisterschaftsspiel für die Gunners bestritten. Der 61-malige Nationaltorhüter, der Ende Mai den A- und B-Trainerschein gemacht hat, spielte von 1988 bis 1998 bei den Königsblauen.

Nach einem Intermezzo beim AC Mailand und nur fünf Spielen wechselte er 1998/99 zu Borussia Dortmund. 2003 verließ er die Bundesliga-Bühne und heuerte beim FC Arsenal an. Bis 2008 spielte er bei den Kanonieren aus London. Lehmann bestritt 394 Bundesligaspiele und stand zuletzt bis 2010 im deutschen Fußball-Oberhaus beim VfB Stuttgart unter Vertrag.

SID

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