Leverkusen Herbstmeister - VfB gewinnt Derby

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Der Leverkusener Toni Kroos (Mitte) jubelt über sein Tor - Bayer ist Herbstmeister!

München - Bayer Leverkusen geht vor dem FC Schalke 04 und Bayern München als Herbstmeister in die Winterpause der Fußball-Bundesliga: Die Samstagsspiele im Überblick.

Leverkusen gewann am 17. Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach mit 3:2 und behauptete zum Vorrunden-Abschluss Platz eins vor dem FC Schalke 04. Die “Königsblauen“ hatten am Freitagabend den FSV Mainz 05 mit 1:0 besiegt. Als Dritter geht der FC Bayern München nach dem 5:2 gegen Schlusslicht Hertha BSC in die Winterpause. Titelverteidiger VfL Wolfsburg kam bei Eintracht Frankfurt nicht über ein 2:2 hinaus. Hannover 96 verlor trotz einer 2:0-Führung noch mit 2:3 gegen den VfL Bochum. Borussia Dortmund bezwang Aufsteiger SC Freiburg mit 1:0. Am Abend gewann der VfB Stuttgart das Baden-Württemberg-Derby gegen 1899 Hoffenheim mit 3:1.

Leverkusens eindrucksvolle Serie hielt auch im 17. Saisonspiel, doch die Werkself musste mächtig um die drei Punkte gegen Gladbach bangen. Nach der Führung durch Bayern-Leihgabe Toni Kroos (18.) wendeten Roel Brouwers (37.) und Dante (54.) mit ihren Toren das Blatt für den rheinischen Rivalen. Doch Bayer bewies Kampfgeist und schlug durch Eren Derdiyok (60.) und abermals Kroos (69.) wieder zurück. Als Lohn für die Energieleistung geht das Team als Erster in die Winterpause.

Der 17. Bundesliga-Spieltag in Bildern

FC Schalke 04 - 1. FSV Mainz 05 (1:0): Im Freitagsspiel hatte Schalke-Trainer Felix Magath allen Grund zu grinsen: Sein Team eroberte die Tabellenführung - auch wenn die nur eine Nacht hielt. © Getty
Das Tor des Tages erzielte Jefferson Farfán. © Getty
Nachdem die Schalker Chancen in den ersten zehn Minuten durch Marcelo Bordon, Benedikt Höwedes und Ivan Rakitic noch nicht zur Muss-Kategorie zählten, vollendete Farfán die schönste Kombination der ersten Hälfte mit einem kunstvollen Schlenzer. Nach direktem Zuspiel von Lewis Holtby überwand der Peruaner Keeper Heinz Müller. © Getty
Die Schalker bedanken sich bei den Fans. © Getty
Ausgelassener Jubel bei den Königsblauen. Eine derart erfolgreiche Hinrunde hätten dem jungen Team wohl nur wenige zugetraut. © Getty
Bayern München - Hertha BSC (5:2): Schöne Geste vor Anpfiff. Der neue Präsident Uli Hoeneß grillte für die Fans leckere Würstchen. Sein Vorgänger Franz Beckenbauer (jetzt Ehrenpräsident) wurde mit einer Urkunde geehrt und mit Blumen beschenkt. © Getty
Für das 1:0 sorgte mal wieder "Offensivverteidiger" Daniel van Buyten: Nach einer Badstuber-Ecke stand der Belgier goldrichtig am kurzen Pfosten. © Getty
Autsch! Florian Kringe hilft Hamit Altintop auf die Sprünge. © Getty
Für den Tabellenletzten Hertha BSC kam's ganz dicke! Dieses Foto zeigt das 4:0, das Spiel endete 5:2. © Getty
Die Bayern denken sich wohl: Schade, dass jetzt Winterpause ist. © Getty
Borussia Dortmund - SC Freiburg (1:0): Dieser Fan hatte seine Kleidung nicht gerade den Witterungsverhältnissen angepasst. © AP
Dieser schon eher. © AP
Auch so kann man sich warm halten. © AP 
Auf dem Feld fiel nur ein Treffer: Lucas Barrios (r.) erzielte für den BVB das Tor des Tages. © Getty
Danach stieg eine große Party: Mit einer rauschenden Show hat Borussia Dortmund seinen 100. Geburtstag gefeiert. Unter dem Motto “Danke für 100 Jahre echte Liebe“ bot der Fußball-Bundesligist seinen Fans ein rund 30-minütiges Spektakel. Auf der Hülle eines Riesenballs wurde mit einer Laserprojektion die an Höhepunkten reiche Erfolgsgeschichte des Traditionsclubs projiziert. © Getty
Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg (2:2): In Frankfurt herrschten noch vergleichsweise "milde" Temperaturen. Aus anderen Regionen der Republik wurden zweistellige Minusgrade gemeldet. © Getty
Nachdem es lange Zeit gut aussah für die Wolfsburger, glich Alexander Maier zehn Minuten vor Schluss für die Eintracht aus. © Getty
Frustbewältigung nach Wolfsburger Art: Diego Benaglio. © Getty
Und Edin Dzeko. © Getty
Für Wolfsburg-Coach Armin Veh könnte es eine frostige Winterpause werden: Weil der VfL wieder nicht gewonnen hat, steht er weiter unter großem Druck. Um seinen Job muss er aber zunächst nicht fürchten. Wolfsburgs mächtiger Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz: “Der Trainer steht nicht zur Disposition. Wir werden mit Armin Veh weiterarbeiten.“ © Getty
Hannover 96 - VfL Bochum (2:3): Hannover-Keeper Florian Fromlowitz trägt den Schal zum Gedenken an Robert Enke. © dpa
Nur auf die Bochumer nicht: Die erzielten ein Tor mehr als die Niedersachsen. © Getty
Erst sahen die Hannoveraner so aus. Durch einen Doppelpack von Jan Schlaudraff (6./33. Minute) gingen sie mit einer 2:0-Führung in die Pause. © Getty
Betretene Mienen bei den Hannoveranern eine Halbzeit später: Paul Freier (52.), Joel Epalle (54.) und Christian Fuchs (86.) drehten das Spiel. © Getty
H96-Coach Andreas Bergmann fasst sich an den Kopf: Sein Team hat seine Negativ-Serie fortgesetzt und im sechsten Spiel hintereinander einen Sieg verpasst. © Getty
Bayer Leverkusen - Bor. Mönchengladbach (3:2): Auch am Rhein war es nicht gerade tropisch warm. Trotzdem war die BayArena ausverkauft. Die Fans kamen, um die Herbstmeisterschaft zu feiern. Und sie konnten sie feiern! © dpa
Es war ein packendes Spiel mit viel Betrieb auf beiden Seiten. © Getty
Matchwinner war Toni Kroos (l.): Der Leverkusener erzielte einen Doppelpack. © Getty
Leverkusen ist Herbstmeister! Keeper René Adler musste nach Abpfiff viele Hände schütteln. © Getty
Frohe Weihnachten wünscht die Werkself. Danke, ebenfalls! © Getty
VfB Stuttgart - 1899 Hoffenheim (3:1): Das baden-württembergische Derby am Samstagabend gewannen die Schwaben gegen die Kraichgauer. Das 1:0 für den VfB erzielte Ciprian Marica per Elfmeter. "Sünder" Andreas Ibertsberger (l.) schaut zu - er hatte den Strafstoß mit einem Handspiel verursacht. © Getty
Dem Ausgleich erzielte Maicosuel mit einem Zauber-Freistoß. Er profitierte aber auch davon, dass Aliaksandr Hleb in der Mauer nicht mit hochsprang. © dpa
Sieht nicht aus wie ein Torjubel, ist aber einer! © Getty
Der Rasen sieht nicht nur rutschig aus, er ist es auch! Stuttgarts Celozzi bekommt es zu spüren. © dpa
Die gelb-rote Karte für Hoffenheims Luiz Gustavo war wohl mitentscheidend für die Partie: Danach drehte Stuttgart auf und kam durch Cacau (Foto) und Khedira zum 3:1-Sieg. © Getty
 
Hamburger SV - Werder Bremen (2:1): Früh gingen die Gastgeber durch Joris Mathijsen in Führung. Tim Wiese konnte den Ball nicht abwehren. © dpa
 
Nach einem Foul von Jerome Boateng an Bremens Marko Marin, der alleine auf dem Weg zum Tor war, gab es nicht nur Freistoß für Werder... © dpa
 
... sondern auch die Rote karte für den Hamburger Boateng. Die Entscheidung von Schiedsrichter Florian Meyer war für viele insgesamt zu hart. © dpa
 
Doch der HSV zeigte sich nicht geschockt, sondern nutzte einen Fehler des Bremer Torwarts Wise zum 2:0. Marcell Jansen war der Torschütze. © dpa
 
Bremen kam in der Nachspielzeit noch zum Anschlusstreffer, doch es reichte nicht mehr zum Ausghleich. Hamburg schlägt Bremen im Nordderby mit 2:1. © dpa
 
1. FC Köln - 1. FC Nürnberg (3:0): Zwei Krisen-Vereine trafen sich zum Abschluss der Hinrunde in Köln. Beide Vereine sind in den letzten Wochen aus dem Schwung gekommen. © dpa
 
Im rheinischen Schneetreiben kamen die Gastgeber mit den schwierigen Platzverhältnissen besser zurecht. © dpa
 
Nach einem Eckball von Chihi (37.) köpfte Geromel das erste Kölner Heimtor seit dem 17. Oktober, als Novakovic zum 1:0-Siegtreffer gegen den FSV Mainz 05 getroffen hatte. Damit vermied der Club auch einen unfreiwilligen Eintrag in die Bundesliga-Geschichtsbücher. © dpa
 
Milivoje Novakovic sorgte mit einem Doppelpack für den höchsten Saisonsieg der Kölner (70./77.). Nürnbergs Juri Judt sah wegen wiederholten Foulspiels noch die Gelb-Rote Karte (84.). © Getty
 
Die FC-Fans unter den 44 500 Zuschauern feierten den höchsten Saisonsieg ihrer Mannschaft mit "Oh, wie ist das schön"-Sprechchören. Nürnberg bleibt auf Abstiegsrang 17, die Kölner überwintern auf Rang 12. © dpa

Die Bayern ließen sich vom Tabellenletzten nicht vom Erfolgskurs abbringen. Gegen Abstiegskandidat Hertha BSC feierte die Elf von Louis van Gaal ihren vierten Sieg in Serie und hielt Anschluss an die Spitze. Daniel van Buyten (16.), Mario Gomez (31.) mit seinem achten Saisontor und Arjen Robben (34.) machten schon bis zur Pause alles klar für die Münchner, die erneut auf Spielmacher Franck Ribery verzichten mussten. Thomas Müller (60.) und Ivica Olic (77.) schraubten das Resultat in die Höhe, Adrian Ramos (71.) und Raffael (89.) gelang nur noch Ergebniskosmetik für die Gäste.

Auf Torjäger Lucas Barrios kann sich Borussia Dortmund weiterhin verlassen. Mit seinem neunten Saisontor (19.) sicherte der Argentinier den 1:0-Erfolg gegen Freiburg, mit dem der BVB den erhofften Sieg zum 100. Jahrestag der Vereinsgründung feierte. Zehn Spiele ohne Niederlage ließen die Westfalen vorerst bis auf Platz vier der Tabelle klettern.

 

Die bizarren Rituale der Fußballstars

Mario Gomez singt bei Länderspielen nie bei der Nationalhymne mit. Der Grund: Einst hatte er vor einer U-15-Partie nicht mitgesungen und prompt ein Tor erzielt. Seither verzichtet er auf Gesang.  © dpa
Der argentinische Torhüter Sergio Goycochea (Elfmeter-Killer bei der WM 1990) hatte eine besonders bizarre Marotte: Vor wichtigen Elfmeterschießen urinierte der Schlussmann auf den Platz. Seine Mitspieler bildeten dann einen Kreis um ihn als Sichtschutz. Er wollte damit den Gegner verunsichern. © getty
Gerd Müller trug immer Schuhgröße 41. Und das, obwohl der „Bomber der Nation“ eigentlich Größe 38 hatte. Er könne sich so besser drehen, gab er als Begründung an. © dpa
Der Däne Preben Elkjaer-Larsen war schon während seiner Profizeit Kettenraucher. Zu seinen Ritualen gehörte die Zigarette in der Halbzeitpause. © getty
Michael Ballack besteht bei seinen Clubs immer auf die Trikotnummer 13. Beim Dienstantritt in London sorgte dies für Ärger mit Teamkollege William Gallas, der die „13“ zuvor getragen hatte. Ballack setzte sich durch. © dpa
Die englische Fußball-Legende Gary Lineker schoss beim Aufwärmen niemals aufs Tor. Er wollte „die Treffer aufsparen“. Wenn er in der ersten Hälfte nicht einnetzte, wechselte er in der Pause sein Trikot. © getty
Der Ex-Nationalspieler Carsten Jancker küsste nach jeder Bude seinen Ring. Damit drückte er die Liebe zu seiner damaligen Freundin aus. © dpa
Giovanni Trapattoni (Was erlauben Struuuunz?/Gespielt wie eine Flasche leer...) vetraute bei der WM 2002 auf geweihtes Wasser. Damit besprühte er vor den Partien Teile des Platzes. Seine Schwester, die Ordensfrau ist, hatte ihm die Flüssigkeit besorgt. Gebracht hat es nichts. Italien schied früh aus.  © dpa
Der legendäre Dr. Socrates (Brasilien), der bei der WM 1986 einen Elfmeter aus dem Stand geschossen hatte (und vergab), betrat immer als letzter Akteur das Spielfeld. Der Grund: Aberglaube. © getty
Bei der WM 1986 gab es für die argentinische Nationalelf fünf Wochen lang kein Hühnerfleisch. Trainer Carlos Bilardo war der festen Überzeugung: Hühnerfleisch bringt Unglück. © Getty
Bei der WM 1998 küsste der französische Nationalspieler Laurent Blanc (2.v.r.) vor Beginn jeder Partie den kahlen Kopf seines Torhüters Fabien Barthez (2.v.l.). © dpa
Der Brasilianer Jorginho, der früher für den FC Bayern seine Kickstifel schnürte, ist streng gläubig. Vor den Partien überreichte er den gegnerischen Kapitänen stets eine Bibel. © dpa
Skandalkicker Eric Cantona nahm an jedem Spieltag morgens um Punkt acht Uhr ein fünfminütiges, heißes Wannenbad. © dpa
Frankreichs Ex-Nationalcoach Raymond Domenech soll bei der Aufstellung des Teams ganz genau auf die Strenzeichen der Spieler achten. Offenbar befragt er vor Kader-Nominierungen zudem das Horoskop. © dpa
Der Brasilianer Mario Zagallo, Weltmeister als Spieler sowie als Trainer, liebt die Zahl 13. Das rührt von der Verehrung des Heiligen Antonius her. Dessen Gedenktag wird am 13. Juni gefeiert. Zagallo lebt in einem 13. Stockwerk, heiratete am 13. Januar und verlangte als Spieler immer die Nummer 13. © dpa
Adrian Mutu trägt bei Spielen immer dieselbe Unterwäsche-Marke. © dpa
Auch der frühere kolumbianische Nationaltürhüter Rene Higuita schwörte auf Konstanz bei seiner Unterwäsche. Bei ihm mussten die Hosen blau sein. Eine Wahrsagerin hatte ihm dies empfohlen. © Getty
Miroslav Klose bekreuzigt sich vor jedem Einsatz. © dpa
Udo Lattek trug als Manager des 1. FC Köln in der Saison 1987/88 einen blauen Strickpulli. Und das 14 Spieltage lang. Immer denselben. Bis zur ersten Niederlage.  © dpa
Auch der frühere englische Nationalspieler Paul Ince hat stets darauf bestanden, das Spielfeld als letzter Akteur zu betreten. © dpa
Kölns Ex-Keeper Faryd Mondragon ist streng gläubig. Er ließ sich ein FC-Handtuch weihen. Vor den Spielen betet er, er soll sogar eine Marienfigur in der Kabine haben. © dpa
Der italienische Nationalkicker Gennaro Gattuso trug bei der WM in Deutschland die ganze Zeit über den gleichen Pullover. Außerdem packte er vor allen Partien ab dem Viertelfinale den Koffer für die Heimreise. Die Rituale waren von Erfolg geprägt, Italien wurde Weltmeister. © dpa
Der Engländer John Terry pflegt eine ganz besondere Beziehung zu seinen Schienbeinschützern. Jahrelang verwendete er immer dieselben. Als er sie nach einem Champions-League-Spiel in Barcelona verlor, war er am Erdboden zerstört. Außerdem setzt er sich im Mannschaftsbus immer auf den gleichen Platz. © dpa
Felix Magath hat während seiner ersten Zeit in Wolfsburg monatelang eine grüne Krawatte getragen. So lange, wie sein Club ungeschlagen war. © dpa
BVB-Verteidiger Neven Subotic trägt zwei Armbänder, die er von seiner bosnischen Oma Milena bekommen hat. Zu seinem Ärger muss er die Bänder vor den Spielen ablegen. Das gebieten DFL-Auflagen. © dpa
Der argentinische Superstar Juan Sebastian Veron wickelte immer eine Bandage um sein rechtes Knie. 1997 hatter er sich an dieser Stelle verletzt und den Verband von da an als Glücksbringer beibehalten. © dpa
1860-Verteidiger Moritz Volz geht vor Spielen regelmäßig in die Küche und backt Kuchen. Und nicht nur einen: „ Drei müssen es schon sein“, hat der Kicker in einem Interview gesagt. © dpa
Der englische Kult-Kicker und Trainer Jack Charlton („Die Giraffe“) wechselte als Spieler immer kurz vor dem Anpfiff die Stollen aus. Nach dem Aufwärmen marschierte er erst in die Kabine, wenn er einen Torschuss erfolgreich abgeschlossen hatte.   © getty
Louis Aragonés hasst die Farbe gelb. Der ehemalige Trainer der spanischen Nationalmannschaft soll während der WM 2006 in Dortmund einen gelben Blumenstrauß zur Begrüßung abgelehnt haben. Einst bat er sogar Mannschaftskapitän Raul, ein gelbes Jersey im Training auszuziehen. © dpa
Jörg Berger (†) wechselte vor seinem Dienstantritt bei der Frankfurter Eintracht im Jahr 1998 die Trainerbank aus. Das Möbelstück seiner Amtsvorgänger Horst Ehrmanntraut und Reinhold Fanz war ihm suspekt.  © dpa
Luca Toni schraubt nach Torerfolgen immer symbolisch an seinem Ohr. Das soll heißen:  „Avete capito“ (Habt Ihr das verstanden/Habt Ihr das gesehen?)! Böse Zungen behaupten hingegen, er würde den Regler seines Hörgerätes zurückdrehen, wenn es im Stadion zu laut wird. © dpa

 

Meister Wolfsburg und seinem angeschlagenen Trainer Armin Veh gelang auch in Frankfurt der erhoffte Befreiungsschlag nicht. Mit dem Remis am Main blieben die “Wölfe“ zum fünften Mal in Serie ohne Sieg. Alexander Meier (79.) machte den Niedersachsen mit dem späten Ausgleich einen Strich durch die Rechnung. Edin Dzeko (37.) mit seinem siebten Saisontor und Josue (69.) hatten die Eintracht-Führung durch Maik Franz (26.) in ein 1:2 umgewandelt.

Für Hannover war Rückkehrer Jan Schlaudraff in der Partie gegen Bochum der Mann der ersten Spielhälfte. Mit seinen ersten beiden Bundesliga-Toren seit November 2008 in der 6. und 33. Minute schien der Ex-Aachener die Niedersachsen nach fünf sieglosen Spielen auf Erfolgskurs zurückgeführt zu haben. Doch im zweiten Durchgang besann sich der VfL auf seine Auswärtsstärke und kam durch Paul Freier (51.), Joel Epalle (55.) und Christian Fuchs (86.) noch zum Erfolg. Mit dem dritten Auswärtssieg setzten sich die Bochumer aus dem Tabellenkeller ab.

Der VfB Stuttgart hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga den erhofften Befreiungsschlag geschafft. Die Schwaben gewannen im letzten Vorrundenspiel gegen 1899 Hoffenheim mit 3:1 (1:1) und verbesserten sich auf den 14. Tabellenplatz. Bei eisigen Temperaturen machten Cacau (68. Minute) und Sami Khedira (82.) den dritten Saisonsieg für das Team von Christian Gross perfekt. Ciprian Marica (32./Handelfmeter) hatte die Hausherren vor 41 000 Zuschauern in Führung gebracht, Maicosuel (44.) gelang noch vor der Pause der Ausgleich. Nach einer Gelb-Roten Karte für Luiz Gustavo (52.) musste Hoffenheim die Partie zu zehnt beenden.

Die besten Fußballer der Geschichte

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Ferenc Puskas blieb 1954 der große Triumph verwehrt: Er scheiterte mit Ungarn im WM-Finale 1954 mit 2:3 an Deutschland. Dennoch galt Puskas als der beste Fußballer seiner Zeit. Seine größten internationalen Erfolge feierte als Spieler von Real Madrid: Europapokalsieger der Landesmeister 1959, 1960 und 1966, Weltpokalsieger 1960, Olympiasieger mit Ungarn 1952 sowie Vize-Weltmeister 1954. © dpa
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Sir Bobby Charlton (l.) war das Aushängeschld des englischen Fußballs in den 60er Jahren. Seine größten internationalen Erfolge: Weltmeister mit England 1966, Europapokalsieger der Landesmeister mit Manchester United 1968, Euopas Fußballer des Jahres 1966. © dpa
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Garrincha verzauberte den Weltfußball in den 60er und 70er Jahren. Seine größten internationalen Erfolge: Weltmeister mit Brasilien 1958 und 1970. © dpa
pele
Pele. Seine größten Erfolge: Weltpokalsieger mit dem FC Santos 1962 und 1963, Weltmeister 1958, 1962 und 1970. Weltfußballer des 20. Jahrhunderts. © dpa
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Johan Cruyff (l.) gilt als der beste niederländische Fußballer der Geschichte. Seine größten internationalen Erfolge: 3x Sieger im Europapokal der Landesmeister mit Ajax Amsterdam (1971, 1972, 1973), Vize-Weltmeister mit den Niederlanden (1974), EM-Dritter mit den Niederlanden (1976), Europas Fußballer des Jahrhunderts (1999), 3 Mal Europas Fußballer des Jahres (1971, 1973, 1974). © dpa
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Franz Beckenbauer gilt für viele als der beste deutsche Fußballer der Geschichte. Als Spieler feierte der "Kaiser" mit der Nationalmannschaft und vor allem als Spieler des FC Bayern seine größten Erfolge: Weltmeister 1974, Vize-Weltmeister 19666, WM-Dritter 1970, Europameister 1972, Europapokalsieger der Landesmeister mit Bayern München 1974, 1975, 1976, Europapokalsieger der Pokalsieger mit dem FC Bayern 1967, Weltpokalsieger 1976 mit Bayern München usw. © dpa
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Gerd Müller, der Prototyp des deutschen Stürmers. Seine größten internationalen Erfolge: Europameister 1972, Weltmeister 1974, Europapokalsieger der Landesmeister mit dem FC Bayern 1974, 1975, 1976, Europapokal der Pokalsieger 1967, Weltpokalsieger 1976, Europäischer Torschützenkönig: 1970, 1972, WM-Torschützenkönig: 1970, EM-Torschützenkönig: 1972. Europas Fußballer des Jahres: 1970. WM-Torschützenkönig: 1970 EM-Torschützenkönig: 1972 © dpa
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Mario Kempes (l.) galt bis zu Diego Armando Maradona als bester Fußballer Argentiniens. Seine größten internationalen Erfolge: Weltmeister mit Argentinien 1978, 1978 Südamerikas Fußballer des Jahres, 1980 Europapokalsieger der Pokalsieger mit dem FC Valencia, Torschützenkönig und bester Spieler der Fußballweltmeisterschaft 1978. © dpa
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Diego Armando Maradona gilt für viele als der beste Fußballer der Geschichte. Seine größten internationalen Erfolge: Weltmeister mit Argentinien 1986, Vize-Weltmeister 1990, UEFA-Pokalsieger mit dem SSC Neapel 1989, Südamerikas Fußballer des Jahres: 1979, 1980, 1986, 1989, 1990, 1992, Goldener Ball als bester Spieler der Weltmeisterschaft: 1986. © dpa
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Lothar Matthäus führte die deutsche Nationalmannschaft 1990 zum WM-Titel in Italien. Seine weiteren internationalen Erfolge: Europameister 1980, Vize-Weltmeister 1982 und 1986, UEFA-Pokalsieger 1991 mit Inter Mailand und 1996 mit dem FC Bayern, Weltfußballer der Jahre 1990 und 1991, Europas Fußballer des Jahres 1990. © dpa
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Romario. Seine größten Erfolge: Weltmeister mit Brasilien 1998, Weltfußballer des Jahres: 1994, Bester Spieler der WM: 1994. © dpa
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Der Italiener Roberto Baggio (m.). Seine größten internationalen Erfolge: WM-Dritter 1990, Vize-Weltmeister 1994, UEFA-Pokal-Sieger mit Juventus Turin 1993, Weltfußballer des Jahres 1993, Europas Fußballer des Jahres 1993. © dpa
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Marco van Basten (Niederlande). Seine größten internationalen Erfolge u.a.: Europapokal der Pokalsieger mit Ajax Amsterdam 1987, Europapokal der Landesmeister mit dem AC Mailand 1989 und 1990, Weltpokalsieger mit dem AC Mailand 1989 und 1990, Europäischer Supercupsieger mit dem AC Mailand 1989 und 1990, Goldener Schuh der UEFA als bester Torjäger Europas 1986,Torschützenkönig und bester Spieler der Europameisterschaft 1988... © dpa
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Paolo Maldini gilt als der beste italienische Abwehrspieler der Geschichte. Seine größten internationalen Erfolge: WM-Dritter 1990, Vize-Weltmeister 1994, Vize-Europameister 2000, Europapokalsieger der Landesmeister/Champions League mit dem AC Mailand 1989, 1990, 1994, 2003 und 2007, Europäischer Supercup 1989, 1990, 1994, 2003, 2007. Weltpokalsieger 1989 und 1990. © dpa
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George Weah gilt als der beste afrikanische Fußballer der Geschichte. Die internationalen Erfolge des Liberianers: Weltfußballer, Europas Fußballer des Jahres und Afrikas Fußballer des Jahres 1995, bester afrikanischer Spieler des 20. Jahrhunderts. © dpa
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Rivaldo wurde 2002 Weltmeister mit Brasilien, Vize-Weltmeister 1998. Champions-League-Sieger 2003 mit dem AC Mailand, Europäischer Supercup: 1998 mit Barca und 2003 mit dem AC Mailand, Weltfußballer des Jahres 1999 und Europas Fußballer des Jahres 1999. © dpa
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Ronaldo: Seine größten Erfolge u.a.: Weltmeister 1994 und 2002, FIFA-Klub-Weltmeisterschaft mit Milan 2007, Europapokal der Pokalsieger 1997 mit dem FC Barcelona, UEFA-Cup-Sieger Inter Mailand 1998, Europäischer Supercup: 2002 mit Real Madrid und 2007 mit Milan, Weltpokalsieger mit Real Madrid 2002, Weltfußballer des Jahres: 1996, 1997, 2002, Europas Fußballer des Jahres: 1997, 2002, 1997 Europas Torschützenkönig, 2002 WM-Torschützenkönig. © dpa
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Zinedine Zidane. Seine größten Erfolge: Weltmeister 1998, Europameister 2000, Champions-League-Sieger mit Real Madrid 2002, Europäischer Supercup mit Juventus 1996 und Real Madrid 2002, Weltpokal 1996 mit Juve und 2002 mit Real, Weltfußballer des Jahres: 1998, 2000, 2003, Europas Fußballer des Jahres: 1998, Weltsportler des Jahres: 1999, Wertvollster Spieler der WM („Goldener Ball“): 2006. © dpa
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Ronaldinho. Seine größten Erfolge: Weltmeister mit Brasilien 2002, UEFA Champions League mit dem FC Barcelona 2006, Weltfußballer des Jahres: 2004, 2005, Europas Fußballer des Jahres: 2004, UEFA Club Football Awards Stürmer des Jahres: 2005, UEFA Club Football Awards Spieler des Jahres: 2006, World Soccer Spieler des Jahres: 2004, 2005. © dpa
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Lionel Messi (r.) ist gegenwärtig eines der größten Talente im Weltfußball. Seine internationalen Erfolge: Champions-League-Sieger 2006 mit dem FC Barcelona, Olympiasieger 2008 mit Argentinien. © dpa
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Cristiano Ronaldo gilt als einer der derzeit besten Fußballer der Welt. Seine größten internationalen Erfolge: Vize-Europameister 2004 mit Portugal, WM-Vierter mit Portugal 2006, Champions-League-Sieger 2008 mit Manchester United. © dpa
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Xavi Hernandez. Der kleine Spanier gewann mit Spanien 2008 die Europameisterschaft und 2006 mit dem FC Barcelona die UEFA Champions League. © dpa

Alle Ergebnisse

FC Schalke 04 - 1. FSV Mainz 05 1:0
Bayern München - Hertha BSC 5:2
Borussia Dortmund - SC Freiburg 1:0
Bayer Leverkusen - Bor. Mönchengladbach 3:2
Hannover 96 - VfL Bochum 2:3
Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg 2:2
  VfB Stuttgart - 1899 Hoffenheim 3:1
So, 15:30 Hamburger SV - Werder Bremen -:-
So, 17:30 1. FC Köln - 1. FC Nürnberg -:-

Tabelle nach allen Samstagsspielen

1 Bayer Leverkusen 17 9 8 0 35:13 22 35
2 FC Schalke 04 17 10 4 3 26:13 13 34
3 Bayern München 17 9 6 2 34:15 19 33
4 Borussia Dortmund 17 8 6 3 23:17 6 30
5 Werder Bremen 16 7 7 2 31:14 17 28
6 Hamburger SV 16 7 7 2 32:18 14 28
7 1899 Hoffenheim 17 7 4 6 27:17 10 25
8 VfL Wolfsburg 17 6 6 5 32:32 0 24
9 1. FSV Mainz 05 17 6 6 5 21:22 -1 24
10 Eintracht Frankfurt 17 6 6 5 22:24 -2 24
11 Bor. Mönchengladbach 17 6 3 8 24:29 -5 21
12 SC Freiburg 17 5 3 9 19:33 -14 18
13 Hannover 96 17 4 5 8 21:27 -6 17
14 VfB Stuttgart 17 3 7 7 16:23 -7 16
15 VfL Bochum 17 4 4 9 18:33 -15 16
16 1. FC Köln 16 3 6 7 7:15 -8 15
17 1. FC Nürnberg 16 3 3 10 12:29 -17 12
18 Hertha BSC 17 1 3 13 13:39 -26 6

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