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Täter greift mit Messer mehrere Menschen an - Mann flüchtig

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Not-OP nach Gewaltverbrechen

Dresden-Profi im Kiosk angeschossen - Polizei sucht Täter

Dresden - Marc Wachs von Dynamo Dresden ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Trotz einer Not-Operation befindet sich der Profi aber nicht in Lebensgefahr.

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden befindet sich in großer Sorge um Linksverteidiger Marc Wachs. Wie der Klub am späten Dienstagabend mitteilte, wurde der 21-Jährige am Morgen zusammen mit zwei Familienangehörigen in Wiesbaden Opfer eines Gewaltverbrechens.

Demnach wurde Wachs mit einer Schusswaffe schwer verletzt und musste notoperiert werden, sein Zustand sei nach Aussage der Ärzte aber nicht lebensbedrohlich. Eine Familienangehörige sei in Folge der Tat verstorben, ein weiterer Angehöriger wurde schwer verletzt, befindet sich jedoch ebenfalls außer Lebensgefahr.

Die Polizei sucht weiter nach dem Täter. Die Ermittlungen seien auch in der Nacht fortgesetzt worden, neue Erkenntnisse gebe es aber nicht, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Es seien zwar „diverse Hinweise“ eingegangen, ein konkreter sei aber nicht darunter gewesen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiesbaden, Oliver Kuhn, am Mittwoch.

Dynamo ist „geschockt, fassungslos und tief betroffen“

"Wir sind geschockt, fassungslos und tief betroffen. Die gesamte Dynamo-Familie steht hinter Marc und seiner Familie. Wir werden da sein, wo immer unsere Hilfe und Unterstützung gebraucht werden", sagte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge: "Marc, seine Familie und der Genesungsprozess, sowohl körperlich als auch seelisch, stehen jetzt allein im Vordergrund. Alles andere spielt keine Rolle."

Wachs war im Sommer von der zweiten Mannschaft des Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 zu den Sachsen gewechselt. In der laufenden Saison kam er noch nicht zum Einsatz.

sid/dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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