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Nach 6:0-Gala: Spanische Presse liegt Özil zu Füßen

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Mesut Özil glänzte beim 6:0-Kantersieg gegen Saragossa und wurde von der spanischen Presse gefeiert.

Madrid - Gleich zum Auftakt der spanischen Liga legte Mesut Özil mit seinem Verein Real Madrid eine Gala-Vorstellung gegen Saragossa hin. Der Nationalspieler wurde von verschiedenen Medien gefeiert.

Mit breiter Brust und einem Lächeln im Gesicht reiste Mesut Özil am Montag zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach Düsseldorf. Der Mittelfeld-Zauberer lief wegen der ganzen Schulterklopfer fast schon gebückt ins Teamhotel ein. Özil war neben dem dreifachen Torschützen Cristiano Ronaldo beim 6:0 (2:0)-Kantersieg des spanischen Rekordmeisters Real Madrid gegen Real Saragossa der gefeierte Mann gewesen. Der ehemalige Bremer und Schalker überzeugte als Spielgestalter und bereitete den ersten Treffer Ronaldos vor.

„Özil war unübertrefflich“, schrieb die spanische Sporttageszeitung Marca. Für das Blatt AS war der Deutsch-Türke der „Spieler, der auf dem Platz mehr sieht als alle anderen“. Die Zeitung Marca den Mittelfeldstrategen hatte ihn bereits zum besten Spieler der ersten 45 Minuten gewählt.

Auch der portugiesische Superstar Ronaldo reichte nach der Partie das Lob an Özil und Co. weiter: „In erster Linie muss man der Mannschaft zu diesem Sieg gratulieren. Ich habe es meinen Teamkollegen zu verdanken, dass ich drei Tore erzielen konnte.“

Diese Deutschen spielten bei Real Madrid

Diese Deutschen spielten bei Real Madrid

Nach Sami Khedira (links) ist Mesut Özil der zweite Deutsche im aktuellen Starensemble von Real Madrid. Vor ihnen standen schon sechs Profis aus Deutschland bei den “Königlichen“ unter Vertrag. Zeitraum © dpa
Günter Netzer spielte von 1973 bis 1976 in Madrid. Er absolvierte 85 Spiele und schoß 9 Tore. Netzer gewann mit Real 1975 das "Double" und 1976 die Meisterschaft. © dpa
Paul Breitner spielte von 1974 bis 1977 bei Real. Seine Bilanz: 84 Spiele und 9 Tore. Breitner gewann mit den "Königlichen" 1975 die spanische Meisterschaft und den Pokal. 1976 verteidigte er mit Real die Meisterschaft. © dpa
Uli Stielike spielte von 1977 bis 1985 bei den Königlichen. In dieser Zeit stand er 215 mal auf dem Platz und traf 41 mal. Mit Real Madrid wurde er 3 mal Spanischer Meister (1978, 1979, 1980) und 1985 UEFA-Pokalsieger. © Getty
Bernd Schuster spielte von 1988 bis 1990 für die "Königlichen". Seine Bilanz: 61 Einsätze und 13 Tore. Als Spieler gewann er mit Real 1989 und 1990 die spanische Meisterschaft. Von 2007 bis 2008 trainierte er den Verein später. Er holte mit Real einmal die spanische Meisterschaft sowie den spanischen Supercup. © dpa
Bodo Illgner spielte von 1996 bis 2001 bei Real. Er brachte es dort auf 91 Einsätze. Der Keeper schoss kein Tor. Er wurde mit den Madrilenen zweimal (1997 und 2001) spanischer Meister, holte zweimal die Champions League (1998 und 2000). Außerdem gewann Illgner mit Real 1998 auch den Weltpokal. © dpa
Christoph Metzelder spielte von 2007 bis 2010 bei Real. Er brachte es in dieser Zeit auf 23 Einsätze, schoss aber kein Tor. Er holte mit dem Verein 2008 sowohl die spanische Meisterschaft als auch den Supercup. © dpa
Sami Khedira wechselte im Kuli 2010 zu Real. er absolvierte dort noch kein Pflichtspiel. Sein Debüt für seinen neuen Verein gab er am 13. August 2010 gegen den FC Bayern München in einem Testspiel (im Duell gegen Franck Ribéry, rechts). © dpa
Mesut Özil gab am 17. August seinen Wechsel zu Real Madrid bekannt. Er verließ den Verein im Sommer 2013 und wechselte für 50 Millionen Euro zum FC Arsenal. © dpa
Und gleich der nächste Deutsch-Türke aus dem Ruhrpott, den es zu den Königlichen zog: Nuri Sahin gab am 9. Mai 2011 bekannt, dass er in Madrid einen Vertrag bis 2017 unterschrieben hat. Nach einem Jahr ließ er sich aber schon wieder nach Liverpool verleihen. Auch dort wurde er nicht glücklich und wechselte im Januar 2013 zu Borussia Dortmund. © dpa
Toni Kroos, Real Madrid
Am 17. Juli 2014 wurde der Wechsel von Toni Kroos vom FC Bayern zu Real Madrid bekannt gegeben. Der Weltmeister erhält bei den Königlichen einen Sechs-Jahres-Vertrag. © dpa

Neben Ronaldo (24., 71., 86.) machten Marcelo (28.), Xabi Alonso (64.) und Kaka (82.), der in der 78. Minute für den starken Özil eingewechselt worden war, das Torfestival perfekt. Das Team von Trainer Jose Mourinho stand nach den Wochenendspielen damit im Mittelpunkt - und der ewige Rivale FC Barcelona war am Montagabend gegen Bayern Münchens Champions-League-Gegner FC Villarreal gleich unter Siegzwang.

Özil setzte vor seiner Rückkehr ins Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft mit seiner Gala ein Ausrufezeichen. Beim Länderspiel gegen Brasilien (3:2) hatte Bundestrainer Joachim Löw den 22-Jährigen noch geschont. Gegen den Rekordweltmeister hatte sich Shootingstar Mario Götze von Borussia Dortmund in den Vordergrund gespielt. Jetzt steht Löw im Mittelfeld vor einem Luxusproblem, gut möglich, dass gegen Österreich am Freitag beide gemeinsam auflaufen werden.

Nur von der Tribüne aus verfolgte der zweite deutsche Nationalspieler im Real-Kader den Erfolg seiner Mannschaftskollegen. Wegen einer Adduktorenverletzung im linken Oberschenkel kam Sami Khedira gegen Saragossa ebenso wenig zum Einsatz wie die Ex-Bundesligaprofis Nuri Sahin (Knieprobleme) und Hamit Altintop (Rückenbeschwerden).

Vor allem die Verletzung von Sahin sorgt bei den Königlichen derzeit für Zündstoff. Der Ex-Dortmunder fällt voraussichtlich noch einige Wochen aus. Angeblich hat Mourinho den 22-Jährigen entgegen des Rates der Mediziner zu früh wieder trainieren lassen.

Ganz anders als Real ist der neureiche FC Malaga in die Saison gestartet. Das Team von Besitzer Scheich Hamad bin Chalifa Al Thani unterlag trotz zahlreicher namhafter Zugänge wie Ruud van Nistelrooy oder Weltmeister Santi Carzola beim FC Sevilla mit 1:2 (0:2). Schon nach rund einer halben Stunde hatte Alvaro Negredo (2., 26.) die Gastgeber, die zuletzt an Hannover 96 in den Play-offs zur Europa League gescheitert waren, mit 2:0 in Führung gebracht. Im zweiten Duchgang gelang Carzola nur noch der Anschlusstreffer.

SID