Nach Sturz von Tribüne: St. Pauli-Fan aus Koma erwacht

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Über diese Brüstung stürzte der Fan des FC St. Pauli über sechs Meter in die Tiefe. Hinter den Ordnern wird der schwerverletzte Fan behandelt.

Aachen/Hamburg - Große Erleichterung beim FC St. Pauli: Der in Aachen schwer verunglückte Fan des Zweitliga-Spitzenreiters ist aus dem künstlichen Koma erwacht.

Dem Anhänger mit dem Spitznamen "Mini" gehe es den Umständen entsprechend gut, er könne bereits Nahrung zu sich nehmen. Diese "wohl freudigste Nachricht rund um den FC St. Pauli" teilte der Hamburger Fußball-Club am Mittwoch mit. Der Zustand des 38-Jährigen habe sich stabilisiert, so dass die Mediziner in Aachen entschieden, den Fan aus dem künstlichen Koma zu holen.

Pauli-Fans grüßten den verunglückten „Mini“ beim Spiel gegen Frankfurt.

In den kommenden Tagen sollen die Brüche in seinem Gesicht behandelt werden. Der St. Pauli-Anhänger war nach dem 5:0-Sieg bei Alemannia Aachen am 17. August über eine Brüstung rund sechs Meter in die Tiefe gestürzt und mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Nun endlich gaben die Mediziner gut zwei Wochen nach dem Unfall Entwarnung - und "Mini" dachte sofort wieder an seinen Verein. Eine Krankenschwester in Aachen habe ihm von der aktuellen Spitzenposition des FC St. Pauli berichtet. Erst als sie ihm eine ausgedruckte Tabelle hingehalten habe, habe es der Fan glauben können, teilte der Kiezclub mit.

dpa

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