Nürnberg lässt Roy Makaay abblitzen

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Roy Makaay.

Nürnberg - Roy Makaay will zurück in die Bundesliga und hat sein Interesse an einem Engagement beim 1. FC Nürnberg bekundet. Doch das Interesse scheint einseitig zu sein.

 “Wir haben keinen Kontakt zu ihm aufgenommen. Wir sind damit nicht schwanger gegangen und wollen damit nicht schwanger gehen“, stellte FCN-Trainer Dieter Hecking am Montagabend im Bayerischen Fernsehen klar.

Wenige Stunden zuvor hatte der 34 Jahre alte Niederländer in einem Interview für die Sendung “Blickpunkt Sport“ sein “grundsätzliches Interesse an der Bundesliga und am 1. FC Nürnberg“ erklärt. Makaay verspüre Lust auf Deutschland ­ und speziell auf den “Club“, hieß es in einer BR-Pressemitteilung.

Schon zu Jahresbeginn war Makaay, der bei Feyenoord Rotterdam zuletzt nur noch sporadisch eingesetzt wurde, von der französischen Sportzeitung “L'Equipe“ mit Nürnberg in Verbindung gebracht worden. Damals wurde die Meldung von Makaay Berater Rob Jansen und Feyenoord offiziell als falsch zurückgewiesen.

Doch Makaay hat es sich offenbar anders überlegt. “Man muss darüber nachdenken, wenn man die Frage gestellt bekommt. Ich habe vier hervorragende Jahre in der Bundesliga gehabt und ein Derby München gegen Nürnberg ist immer was Besonderes. Ich verfolge die Bundesliga immer noch ganz genau. Nürnberg hat sich ja mit Breno und Ottl schon sehr gut verstärkt, um die Klasse zu halten“, sagte er in dem BR-Interview.

Aber beim “Club“ besteht kein Interesse an dem ehemaligen holländischen Nationalspieler. “Ich habe absolutes Vertrauen in diese Offensive. Mit Bunjaku und Charisteas bin ich zufrieden. Die zwei sind im Moment das Sturmduo“, sagte Hecking über seine Angreifer Albert Bunjaku und Angelos Charisteas: “Angelos ist einer, der anpacken will und Albert eine klasse Spieler. Wieso soll ich diese Jungs nicht spielen lassen?“

dpa

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