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Extremismus

25 Festnahmen bei Razzia in Reichsbürgerszene

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Özil muss um Platz in der Stammelf bangen

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Mesut Özil droht die Bank

Madrid - Real Madrid feiert einen berauschenden Sieg nach dem anderen. Nur Mesut Özil kann nicht so recht glänzen. Ihm droht nun ein Bank-Platz.

Mesut Özil muss bei Real Madrid um seinen Platz in der Stammelf bangen - Gefahr droht vom wiedererstarkten Kaká. Beim 3:0-Sieg des spanischen Fußballrekordmeisters über den FC Villarreal musste der deutsche Nationalspieler erneut die Ersatzbank drücken. Er wurde am Mittwochabend erst nach gut einer Stunde eingewechselt, als das Spiel längst entschieden war. Vier Tage zuvor war es dem Ex-Bremer beim 4:0-Erfolg der “Königlichen“ beim FC Málaga ebenso ergangen.

Die Madrilenen schießen Tore wie am Fließband, feiern einen Kantersieg nach dem anderen und spielen einen mitreißenden Fußball - aber Özil, der bisherige Regisseur, muss die meiste Zeit zuschauen. “Özil ist bei Real der Einzige, der an diesen Tagen der Ekstase an Glanz verloren hat“, schrieb die Zeitung “El País“. Für den Deutschen kommen zwei Dinge zusammen: Zum einen hatte er in den vergangenen Wochen nicht mehr so herausragende Spiele geliefert wie in der vorigen Saison; zum andern macht der wieder erstarkte Kaká ihm den Platz im offensiven Mittelfeld streitig.

Diese Deutschen spielten bei Real Madrid

Diese Deutschen spielten bei Real Madrid

Nach Sami Khedira (links) ist Mesut Özil der zweite Deutsche im aktuellen Starensemble von Real Madrid. Vor ihnen standen schon sechs Profis aus Deutschland bei den “Königlichen“ unter Vertrag. Zeitraum © dpa
Günter Netzer spielte von 1973 bis 1976 in Madrid. Er absolvierte 85 Spiele und schoß 9 Tore. Netzer gewann mit Real 1975 das "Double" und 1976 die Meisterschaft. © dpa
Paul Breitner spielte von 1974 bis 1977 bei Real. Seine Bilanz: 84 Spiele und 9 Tore. Breitner gewann mit den "Königlichen" 1975 die spanische Meisterschaft und den Pokal. 1976 verteidigte er mit Real die Meisterschaft. © dpa
Uli Stielike spielte von 1977 bis 1985 bei den Königlichen. In dieser Zeit stand er 215 mal auf dem Platz und traf 41 mal. Mit Real Madrid wurde er 3 mal Spanischer Meister (1978, 1979, 1980) und 1985 UEFA-Pokalsieger. © Getty
Bernd Schuster spielte von 1988 bis 1990 für die "Königlichen". Seine Bilanz: 61 Einsätze und 13 Tore. Als Spieler gewann er mit Real 1989 und 1990 die spanische Meisterschaft. Von 2007 bis 2008 trainierte er den Verein später. Er holte mit Real einmal die spanische Meisterschaft sowie den spanischen Supercup. © dpa
Bodo Illgner spielte von 1996 bis 2001 bei Real. Er brachte es dort auf 91 Einsätze. Der Keeper schoss kein Tor. Er wurde mit den Madrilenen zweimal (1997 und 2001) spanischer Meister, holte zweimal die Champions League (1998 und 2000). Außerdem gewann Illgner mit Real 1998 auch den Weltpokal. © dpa
Christoph Metzelder spielte von 2007 bis 2010 bei Real. Er brachte es in dieser Zeit auf 23 Einsätze, schoss aber kein Tor. Er holte mit dem Verein 2008 sowohl die spanische Meisterschaft als auch den Supercup. © dpa
Sami Khedira wechselte im Kuli 2010 zu Real. er absolvierte dort noch kein Pflichtspiel. Sein Debüt für seinen neuen Verein gab er am 13. August 2010 gegen den FC Bayern München in einem Testspiel (im Duell gegen Franck Ribéry, rechts). © dpa
Mesut Özil gab am 17. August seinen Wechsel zu Real Madrid bekannt. Er verließ den Verein im Sommer 2013 und wechselte für 50 Millionen Euro zum FC Arsenal. © dpa
Und gleich der nächste Deutsch-Türke aus dem Ruhrpott, den es zu den Königlichen zog: Nuri Sahin gab am 9. Mai 2011 bekannt, dass er in Madrid einen Vertrag bis 2017 unterschrieben hat. Nach einem Jahr ließ er sich aber schon wieder nach Liverpool verleihen. Auch dort wurde er nicht glücklich und wechselte im Januar 2013 zu Borussia Dortmund. © dpa
Toni Kroos, Real Madrid
Am 17. Juli 2014 wurde der Wechsel von Toni Kroos vom FC Bayern zu Real Madrid bekannt gegeben. Der Weltmeister erhält bei den Königlichen einen Sechs-Jahres-Vertrag. © dpa

Der Brasilianer, für den Real dereinst eine Ablösesumme von 65 Millionen Euro gezahlt hatte, konnte gegen Villarreal wieder an seine alte Weltklasse-Form anknüpfen. Er spielte erstmals unter Trainer José Mourinho 90 Minuten durch, schoss ein Tor und bereitete einen Treffer vor. “Es sieht so aus, als hätte Kaká das Rennen gemacht im Kampf mit Özil um die Position hinter den Angriffspitzen“, meinte das Sportblatt “Marca“. “Der Brasilianer ist nicht nur Stammspieler, er ist Stammspieler hoch drei.“

Kaká war monatelang verletzt gewesen und hatte nach seinem Comeback lange gebraucht, wieder Tritt zu fassen. Zu Saisonbeginn kursierten Gerüchte, Real wolle den Star verkaufen. Nun ist der 29-Jährige wieder ein Kandidat für die Nationalelf, für die er zuletzt bei der WM 2010 in Südafrika bei Brasiliens Aus im Viertelfinale gegen die Niederlande (1:2) gespielt hatte.

Allerdings hat Özil in Madrid nach wie vor seine Anhänger. Das Sportblatt “As“ plädierte dafür, den Deutschen zusammen mit Kaká in der Stammelf spielen zu lassen und Sami Khedira auf die Ersatzbank zu verbannen. Darauf dürfte sich aber Mourinho kaum einlassen. Für den Trainer ist der Ex-Stuttgarter eine feste Größe im defensiven Mittelfeld. Zudem lieferte Khedira gegen Villarreal eine starke Partie.

Mit dem 3:0-Erfolg feierte Real seinen siebten Pflichtspielsieg in Serie und behauptete in der Liga mit 22 Punkten den zweiten Rang vor dem Titelverteidiger FC Barcelona (21). Die Überraschungself UD Levante (23) verteidigte mit einem 3:2-Sieg über Real Sociedad San Sebastián die Tabellenführung. Den Siegtreffer erzielte Rubén in der Nachspielzeit.

dpa

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