Oral tritt zurück

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Der FSV Frankfurt hat bei seinem hohen Trainer-Verschleiß mit dem Rücktritt von Thomas Oral noch einen draufgelegt.

Frankfurt/Main - Tomas Oral ist am Sonntag nach dem 1:1 (1:1) gegen den 1. FC Kaiserslautern überraschend als Trainer des Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt zurückgetreten.

“Es ist Zeit für einen Neuanfang. Ich trete von meinem Amt zurück“, sagte Oral und verließ die Pressekonferenz ohne weiteren Kommentar mit Tränen in den Augen.  

FSV-Geschäftsführer Bernd Reisig zeigte sich überrascht von der spontanen Entscheidung des Frankfurter Trainers. “Er hat unheimlich viel geleistet und ist durch viele schwierige Situationen gegangen. Ich weiß momentan noch nicht, wie es weitergeht. Wir werden uns erst intern beraten“, erklärte Reisig.

Der 36 Jahre alte Oral hatte den FSV am 1. Juli 2006 übernommen und aus der Hessenliga in die zweithöchste deutsche Spielklasse geführt. Nachdem im Vorjahr der Klassenverbleib geglückt war, ist die Mannschaft in dieser Saison noch ohne Sieg und liegt mit zwei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. “Ich denke, er hat auf die Situation in den letzten Wochen reagiert“, meinte Reisig.

Es ist die vierte Trainer-Trennung in dieser Saison nach Edmund Becker (Karlsruher SC), Jürgen Seeberger (Alemannia Aachen) und Stefan Emmerling (Rot Weiss Ahlen).

dpa

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