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"Schwierigste Entscheidung meiner Laufbahn"

Hitzfeld beendet nach WM seine Karriere

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Ottmar Hitzfeld wird seinen Vertrag als schweizer Nationaltrainer nicht verlängern.

Bern - Ottmar Hitzfeld hört nach der Weltmeisterschaft als Schweizer Nationaltrainer auf und beendet seine erfolgreiche Karriere.

Bei der Fußball-WM in Brasilien will Ottmar Hitzfeld mit der Schweiz noch einmal für Furore sorgen, danach wird der Gentleman seine erfolgreiche Trainerkarriere beenden. Die „schwierigsten Entscheidung meiner Trainer-Laufbahn“ verkündete der 64-Jährige am Donnerstag und löste damit beim Schweizer Verband großes Bedauern aus.

„Aber so bedauerlich die Entscheidung unseres Nationalcoachs ist, Ottmar Hitzfeld hat diese persönlich so geschildert, dass sie für uns nachvollziehbar ist und nichts anderes übrig bleibt, als sie zu akzeptieren und zu respektieren“, sagte Verbandspräsident

Peter Gillieron, der sich an Spekulationen über einen möglichen Nachfolger zunächst nicht beteiligen wollte. Marcel Koller wurde nach dem Scheitern mit Österreich in der WM-Qualifikation ebenso als Hitzfeld-Nachfolger ins Gespräch gebracht wie Christian Gross, dessen Verhandlungen mit dem Bundesligisten 1. FC Nürnberg gescheitert waren, und Gladbachs Trainer Lucien Favre.

Mit seiner frühzeitigen Rücktrittsankündigung hat Hitzfeld dem Schweizer Verband aber viel Zeit gegeben. „Ottmar Hitzfeld ist auch in dieser Lage ein Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle und lässt uns viel Zeit. Das ermöglicht uns, nicht gleich am Kandidatenkarussell zu drehen, sondern erst einmal innezuhalten“, sagte SVF-Generalsekretär Alex Miescher.

Mit Hitzfelds Abgang endet im Sommer 2014 eine erfolgreiche Trainerkarriere. Er begründete seinen Schritt damit, dass er nach der WM 65 Jahre alt sei und er über 30 Jahre im Kräfte raubenden Metier Fußballtrainer gearbeitet habe. „Ich möchte zum richtigen Zeitpunkt aufhören“, sagte Hitzfeld dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD.

Borussia Dortmund und Bayern München führte Hitzfeld nicht nur zu Meisterschaften, sondern auch zum Triumph in der Champions League. Zuvor sammelte er in der Schweiz bereits mit dem FC Aarau und Grasshopper Zürich eifrig Titel.

Das Amt des Schweizer Nationaltrainers übernahm er am 1. Juli 2008 und führte die Eidgenossen zur WM 2010. In Südafrika scheiterte die Schweiz trotz eines Vorrundensieges gegen den späteren Weltmeister Spanien allerdings in der Gruppenphase. Nach der verpassten Qualifikation für die EURO 2012 in Polen und der Ukraine gelang Hitzfeld mit den Schweizern nun die Teilnahme an der WM am Zuckerhut. „Mit Ottmar Hitzfeld als Coach des Nationalteams hat sich die Schweiz erstmals vorzeitig für eine WM-Endrunde qualifiziert, mit ihm haben wir den historischen Erfolg erreicht, dass die Schweiz bei einer WM-Gruppenauslosung in Topf 1 und damit gesetzt ist“, meinte Gillieron.

Hitzfeld hat sich zum Abschluss seiner Karriere noch einmal große Ziele gesetzt. „Ziel ist das Achtelfinale. Und wenn man mal dort ist, dann will man natürlich auch ins Viertelfinale“, so Hitzfeld, der in den zehn WM-Qualifikationsspielen mit der Schweiz ungeschlagen blieb. Daher fällt ihm der Rücktritt schwer. „Mit der Verbandsführung, mit den Spielern und dem Staff ist absolut alles zum Besten bestellt“, sagte Hitzfeld.

sid

Ottmar Hitzfelds Trainerkarriere in Bildern

Ottmar Hitzfelds Trainerkarriere in Bildern

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