Attacken auf Leipzig-Fans

Nach Krawallen in Dortmund: 41 Tatverdächtige identifiziert

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Krawalle rund um den Signal-Iduna-Park: Polizisten nehmen einen Dortmunder Fan fest.

Dortmund - Die Polizei kommt bei den Ermittlungen zu den Ausschreitungen rund ums Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig voran. 41 Verdächtige wurden identifiziert.

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen am Rande des Bundesliga-Fußballspiels Borussia Dortmund gegen RB Leipzig Anfang Februar hat die Polizei bislang 41 Tatverdächtige identifiziert. Insgesamt seien 126 Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, teilte die Polizei am Freitag in Dortmund mit. Den Tatverdächtigen werden unter anderem Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung, Widerstand und Beleidigung vorgeworfen.

Die Polizei geht davon aus, dass die Zahl der Tatverdächtigen und Verfahren wegen der andauernden Ermittlungen noch steigen wird. Bei den massiven Ausschreitungen am Rande der Bundesligapartie in Dortmund waren Anfang Februar mindestens sechs Leipziger Anhänger sowie vier Polizisten verletzt worden.

Heftige Aussagen: Mit Plakaten wurden die Leipziger im Dortmunder Stadion verunglimpft.

Steine, Flaschen und Leuchtraketen flogen

Nach Polizeiangaben griffen Dortmunder Fans Besucher aus Leipzig, Unbeteiligte und Polizeibeamte unter anderem mit Steinen, Flaschen und Leuchtraketen an. Im Stadion waren zudem Plakate mit Gewaltaufrufen zu sehen. Die Dortmunder Vereinsführung war daraufhin massiv in die Kritik geraten.

Eine achtköpfige Ermittlungskommission der Dortmunder Polizei wertet immer noch Zeugenhinweise sowie Fotos und Videos aus, die Zeugen in einem eigens eingerichteten Portal hochladen konnten. Die Arbeit der Ermittlungskommission laufe weiter auf Hochtouren, hieß es.

afp

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