WM-Qualifikation

Portugal jubelt auch dank Ronaldo - Türkei lässt Federn

Luxemburg - Portugal
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Beebdete gegen Luxemburg seine Torflaute: Portugals Cristiano Ronaldo.

Portugal jubelt in der Qualifikation zur Fußball-WM 2022 dank Superstar Cristiano Ronaldo, der seine vier Länderspiele dauernde Flaute beenden konnte. Die Türkei verpasste gegen Lettland den dritten Sieg in Serie.

Luxemburg (dpa) - Der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat seine Torflaute beim Nationalteam beendet und Portugal in der Qualifikation für die WM 2022 zum zweiten Sieg im dritten Gruppenspiel geführt. Der Europameister drehte beim Weltranglisten- 98. Luxemburg das Spiel zum 3:1 (1:1).

Die mutig aufspielenden Hausherren gingen nach einer halben Stunde durch Gerson Rodrigues nicht unverdient in Führung. Unmittelbar vor der Pause glich Diogo Jota aus. Der Angreifer vom FC Liverpool hatte beim 2:2 gegen Serbien doppelt getroffen. Nach Wiederbeginn brachte Ronaldo, der zuvor vier torlose Spielen für sein Land zu verzeichnen hatte, Portugal in Front. Den Schlusspunkt setzte Joao Palhinha (80.). In der Gruppe A übernahm Portugal mit sieben Punkten den ersten Platz vor den punktgleichen Serben, die sich am frühen Abend mit 2:1 (1:0) in Aserbaidschan durchgesetzt hatten.

Die Türkei verpasste dagegen den dritten Sieg im dritten Spiel. Beim 3:3 (2:1) gegen Lettland gaben die Hausherren zwei Zwei-Tore-Führungen aus der Hand. Im ersten Durchgang hatten Kenan Karaman vom Zweitligisten Fortuna Düsseldorf und der frühere Leverkusener Hakan Calhanoglu getroffen. Norwegen darf ebenfalls auf einen treffsicheren Stürmer aus der Bundesliga bauen. Zwar blieb Erling Haaland von Borussia Dortmund erneut glücklos, dafür traf Leipzigs Alexander Sörloth beim 1:0 (1:0)-Sieg im montenegrinischen Podgorica.

Die Niederlande kletterten mit sechs Punkten und wegen des besseren Torverhältnisses auf den zweiten Platz in der Gruppe G. Das Team von Bondscoach Frank de Boer schlug auswärts Gibraltar mit 7:0 (1:0).

In der Gruppe E übernahm Belgien die Tabellenführung. Die Roten Teufel dominierten Belarus nach Belieben und beseitigten beim 8:0 (4:0) schon vor dem Seitenwechsel alle Zweifel. Im Parallelspiel gewann Wales in Überzahl mit 1:0 (0:0) gegen Tschechien. Bei den Gästen sah Leverkusens Patrik Schick nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (48.).

Russland kassierte beim 1:2 (0:1) in der Slowakei die erste Niederlage, Kroatien tat sich beim 3:0 (0:0) gegen Malta lange Zeit schwer. Ivan Perisic, Luka Modric, der einen Strafstoß verwandelte, und der Wolfsburger Profi Josip Brekalo erlösten den Vize-Weltmeister. Außerdem unterlag Slowenien Zypern mit 0:1 (0:1).

© dpa-infocom, dpa:210330-99-34229/2

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