Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rummenigge und Blatter: Geheimtreffen in Zürich!

+
Karl-Heinz Rummenigge war bei Joseph Blatter in Zürich

Zürich - Die Wogen zwischen FC-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge und FIFA-Präsident Sepp Blatter sind bis auf Weiteres geglättet. Es gab ein geheimes Treffen in Zürich.

Der Boss des Fußball-Weltverbandes hatte vergangene Woche auf die andauernde Kritik seitens Rummenigge reagiert und den 55-Jährigen offenbar am Dienstag zu einer geheimen Aussprache im FIFA-Hauptsitz in Zürich eingeladen. Zudem hat Blatter in einem Brief an Rummenigge zu dessen ständigen Vorwürfen Stellung genommen und unmittelbares Handeln angekündigt.

“Wir haben darüber geredet. Die Generalsekretäre von UEFA und FIFA arbeiten ein Papier aus, wie man die Zusammenarbeit mit den Klubs verbessern kann“, sagte Blatter der Schweizer “SonntagsBlick“, kritisierte in seinem Brief aber dennoch den scharfen Ton von Rummenigges Vorwürfen. “Sie wurden in einem für mich nicht akzeptablen Ton zitiert. Auch wenn Meinungsverschiedenheiten bestehen, ist meines Erachtens stets ein gewisser Respekt zu wahren“, stellte der 75-Jährige klar.

Rummenigge hatte seine Kritik vergangene Woche in einem Interview mit dem Schweizer Wirtschaftsmagazin “Bilanz“ erneut verstärkt und den drastischen Vergleich zwischen Blatter und dem ehemaligen ägyptischen Staatschef Husni Mubarak gezogen. “Mubarak hätte sich vor einem Jahr auch nicht vorstellen können, dass er aus dem Amt gejagt würde“, sagte Rummenigge, Präsident der European Club Association (ECA).

Blatter habe “kein gutes Image“ und müsse “die Verantwortung für das übernehmen, was in seinem Laden passiert. Es liegt an ihm, dass es dort korrekt, seriös und sauber zugeht“, hatte Rummenigge gesagt. Sollten seitens der FIFA keine Reformen in die Wege geleitet werden, hatte Rummenigge sogar mit einer Abspaltung der Klubs aus dem Dachverband gedroht. “Solche Sachen irritieren mich nicht mehr. Wir haben darüber geredet“, sagte Blatter hierzu.

dapd